April, April / Sturmwurm lockt mit lustigen eMails

lordbuck
Pünktlich zum ersten April meldet sich der berüchtigte Sturmwurm mit einer Welle infizierter eMails zurück. In den Nachrichten versprechen die Hintermänner witzige Geschichten und skurrile Aprilscherze. Die enthaltenen Links verweisen jedoch auf den Download infizierter Dateien. Wer hier klickt, wird von den Kriminellen auf besonders unangenehme Weise in den April geschickt.

Hinter diesen Betreffzeilen verbirgt sich der Sturmwurm
Die Nachrichten erreichen weltweit die Postfächer mit Betreffzeilen wie "Happy April's Fool Day" oder "Surprise! The joke's on you". Sie enthalten Links auf eine Webseite mit angeblich witzigen Scherzprogrammen und Aprilstreichen. Dort erwarten den Besucher das Bild einer Zeichentrick-Figur und der Hinweis auf den vermeintlichen Witz-Download. Hinter dem Link verbirgt sich jedoch eine brandgefährliche Datei.

Der Feind hört mit
Die ausführbare Datei installiert nach dem Download einen Trojaner auf den Rechnern der arglosen Internetsurfer. Dieser manipuliert unter anderem das Abwehrsystem des Computers, um dann beliebige Schadsoftware nachladen zu können. Außerdem hört der Schädling den Datenverkehr des Rechners mit dem Internet ab. So könnten die kriminellen Hintermänner des Sturmwurms an vertrauliche Daten wie Kontozugänge und Kreditkartennummern gelangen. Der angebliche Aprilscherz geht dann auf Kosten der angeschriebenen Nutzer.

In den Klauen des Sturmwurms
Zusätzlich gliedert der Sturmwurm die befallenen Rechner in sein gigantisches Botnetz ein. Ohne Wissen der Besitzer folgen diese Computer dann dem Befehl der kriminellen Meister des Schädlings. Als Zombierechner dienen sie dann heimlich für den Versand weiterer Spam-Mails oder lassen sich für massive Attacken auf Internet-Seiten missbrauchen. Viele Millionen Rechner befinden sich bereits in den Klauen des Sturmwurms. Mehr als 85 Prozent des weltweiten Spams werden von diesem und ähnlichen Zombieheeren versandt.

Virenschutz installieren
In seiner aktuellen Ausführung können Anti-Viren-Programme den Schädling noch nicht erkennen. Anwender sollten deshalb besonders vorsichtig sein und die gefährlichen eMails sofort und ungelesen löschen. Dennoch ist es ratsam, den Virenschutz ständig aktuell zu halten. Die Hersteller arbeiten fieberhaft an einem Update zur Abwehr der aktuellen Gefahr. Außerdem ist darauf zu achten, nicht nur den Virenschutz aktuell zu halten, sondern zusätzlich Software zum Aufspüren von Spyware und Rootkits auf dem PC zu installieren.

Quelle:
http://computer.t-online.de/c/14/66/13/78/14661378.html

Also, nicht hereinfallen cool