lordbuck
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg schlägt Alarm: Derzeit erhalten Verbraucher massenhaft Mahnungen von der Anwältin Katja Günther, die Geld für dubiose Internetanbieter eintreibt. Ihre Forderung: Die Empfänger müssen ausstehende Rechnungen von bekannten Abzockseiten bezahlen. Dabei ist der Anspruch völlig haltlos: Verbraucherschützer raten, sich gegen diese Form der Abzocke zu wehren - es bestehe keine Zahlungspflicht.
Im Auftrag der Unternehmen NetContent Ltd., Online Service Ltd. und Online Content Ltd. landen zur Zeit massenhaft Mahnungen in den Briefkästen von zehntausenden Verbrauchern. Anwältin Günther begründet in der Mahnung die Zahlungsforderung mit einem nicht beglichenen Dienstleistungsvertrag, der im Internet geschlossen wurde. Dabei droht sie unverhohlen mit einem möglichen Eintrag bei der Schufa. Doch Verbrauchern sollten sich nicht einschüchtern lassen.
Verbraucher sollten sich rechtlich wehren
Brigitte Sievering-Wichers von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, sich gegen diese Form der Abzocke rechtlich zu wehren. Es bestehe keine Zahlungspflicht: "Betroffene sollten sich durch das Mahnschreiben aus München nicht einschüchtern lassen." Die Forderungen stammten zum Teil noch aus dem Jahr 2006. Dabei stecken die Unternehmen unter einer Decke: Fordert NetContent Ltd. aktuell noch für die Seite Vorlagen-Archiv.de Rechnungen ein, wird das Angebot mittlerweile von Online Content Ltd. betrieben. Offensichtlich wechseln die Betreibern der Seiten regelmäßig, was Sievering-Wichers bestätigte - eine Strategie, um möglichen Gerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen. Hierzu gehört auch, den Firmensitz in das ferne England zu verlegen.
Netzabzocke weit verbreitet
Vermeintlich kostenlose Dienste, die nach Anmeldung saftige Rechnungen verschicken, erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit. Verschickt werden diese Forderungen von Inkassobüros oder wie in dem aktuellen Fall von Anwaltskanzleien. Diese drohen mit unangenehmen juristischen Konsequenzen, sollte die Rechnung nicht beglichen werden. Viele Internetnutzer lassen sich von dem massiven Druck einschüchtern und zahlen. "Verbraucher fallen in Massen darauf rein", sagte Sievering-Wichers.
Opfer oft minderjährig
"Internet-Abzocke ist das Wort des Jahres bei uns", klagte auch Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen. Gegenüber 2006 hätten sich die Anfragen 2007 verdoppelt. Eine Online-Umfrage der Verbraucherzentralen ergab, dass die Opfer aus allen Schichten und Altersklassen stammten. Besonders erschreckend: Ein Viertel der Abgezockten war minderjährig. Die Betroffenen hätten mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro zu kämpfen. Doch wie können Verbraucher gegen solche ungerechtfertigten Geldforderungen vorgehen?
Quelle:
http://computer.t-online.de/c/14/68/12/54/14681254,si=0.html
Ich hatte bereits darüber berichtet, und der Kampf gegen Abzocker geht weiter. Seit ihr auch Opfer?? Schreibt eure Geschichte als Post und schützt damit andere.
Vorbericht zum Nachlesen:
Urteil verpasst Abo-Abzockern einen Dämpfer
Im Auftrag der Unternehmen NetContent Ltd., Online Service Ltd. und Online Content Ltd. landen zur Zeit massenhaft Mahnungen in den Briefkästen von zehntausenden Verbrauchern. Anwältin Günther begründet in der Mahnung die Zahlungsforderung mit einem nicht beglichenen Dienstleistungsvertrag, der im Internet geschlossen wurde. Dabei droht sie unverhohlen mit einem möglichen Eintrag bei der Schufa. Doch Verbrauchern sollten sich nicht einschüchtern lassen.
Verbraucher sollten sich rechtlich wehren
Brigitte Sievering-Wichers von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, sich gegen diese Form der Abzocke rechtlich zu wehren. Es bestehe keine Zahlungspflicht: "Betroffene sollten sich durch das Mahnschreiben aus München nicht einschüchtern lassen." Die Forderungen stammten zum Teil noch aus dem Jahr 2006. Dabei stecken die Unternehmen unter einer Decke: Fordert NetContent Ltd. aktuell noch für die Seite Vorlagen-Archiv.de Rechnungen ein, wird das Angebot mittlerweile von Online Content Ltd. betrieben. Offensichtlich wechseln die Betreibern der Seiten regelmäßig, was Sievering-Wichers bestätigte - eine Strategie, um möglichen Gerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen. Hierzu gehört auch, den Firmensitz in das ferne England zu verlegen.
Netzabzocke weit verbreitet
Vermeintlich kostenlose Dienste, die nach Anmeldung saftige Rechnungen verschicken, erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit. Verschickt werden diese Forderungen von Inkassobüros oder wie in dem aktuellen Fall von Anwaltskanzleien. Diese drohen mit unangenehmen juristischen Konsequenzen, sollte die Rechnung nicht beglichen werden. Viele Internetnutzer lassen sich von dem massiven Druck einschüchtern und zahlen. "Verbraucher fallen in Massen darauf rein", sagte Sievering-Wichers.
Opfer oft minderjährig
"Internet-Abzocke ist das Wort des Jahres bei uns", klagte auch Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen. Gegenüber 2006 hätten sich die Anfragen 2007 verdoppelt. Eine Online-Umfrage der Verbraucherzentralen ergab, dass die Opfer aus allen Schichten und Altersklassen stammten. Besonders erschreckend: Ein Viertel der Abgezockten war minderjährig. Die Betroffenen hätten mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro zu kämpfen. Doch wie können Verbraucher gegen solche ungerechtfertigten Geldforderungen vorgehen?
Quelle:
http://computer.t-online.de/c/14/68/12/54/14681254,si=0.html
Ich hatte bereits darüber berichtet, und der Kampf gegen Abzocker geht weiter. Seit ihr auch Opfer?? Schreibt eure Geschichte als Post und schützt damit andere.
Vorbericht zum Nachlesen:
Urteil verpasst Abo-Abzockern einen Dämpfer