Schumacher testet Ferrari trotz Motorrad-Sturz

Chiller
Michael Schumacher frönt weiter seiner neuen Leidenschaft und war wieder mit dem Motorrad unterwegs. Auf dem Lausitzring testete er nun ein IDM Superbike und - er stürzte! "Bild.de" berichtet, dass der Formel-1-Rekordweltmeister in Kurve sieben auf seiner Honda Fireblade DBR 1000 auf eine Ölspur geraten war und dabei das Vorderrad des Motorrads ausbrach. Schumacher hatte die Kontrolle verloren, flog vom Motorrad und schoss von der Strecke. Glücklicherweise lag die Geschwindigkeit bei Schumis Abflug nur bei 80 Kilometer pro Stunde.

Schumacher unversehrt

"Das Vorderrad ist mir weggerutscht. Das ist eigentlich nichts Ungewöhnliches und kann schon mal passieren. Mir ist aber gar nichts passiert", so Schumacher. Die Maschine wurde repariert und schon gingen die Tests für Schumacher gemeinsam mit 56 Piloten weiter.

Nicht der erste Sturz mit dem Motorrad

Der Sturz war nicht der erste Schumachers mit seinem neuen Lieblingsgerät: Schon am ersten Aprilwochenende war er auf dem französischen Le Circuit de Bresse zwei Mal abgeflogen. Er erlitt nur Blessuren. Die Stürze bestärken Schumis Kritiker. Der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt hatte sich schon im März kritisch zu Schumachers Ausflügen mit dem Motorrad geäußert: "Diese Entscheidung passt mir sicher nicht, absolut nicht", so Todt. Am Mittwoch geht es für Schumi im Auto weiter - dann testet er für Ferrari noch einmal den Formel-1-Boliden.

Quelle: sport.t-online.de