lordbuck
Die Registrierungsdatei von Vista besteht aus Tausenden Schlüsseln. Gezielte Hacks machen Vista schneller, erweitern die Funktionalität und beseitigen nervige Hemmnisse. PC Magazin verrät die besten Tricks.
Die Registrierungsdatenbank, kurz Registry, ist die Schaltzentrale und das Gehirn des Betriebssystems und damit aller Anwendungen. In Ihr speichert Vista alle Informationen, wo sich welche Dateien befinden, welche Treiber eine Hardware verwenden soll und welche Prozesse mit welchen Parametern starten. Werte in der Registry legen auch das Aussehen und die Position von Standardordnern fest. Microsoft hat in Vista einige Registry-Tuningoptionen, die sich in XP nur in der Registry ändern ließen, auch über die normale Oberfläche zugänglich gemacht. Einige Hacks hat der Hersteller aber vergessen und andere nervige Eigenschaften sind hinzugekommen, die nur mit Hacks zu lösen sind. Allerdings: Um in der Registry etwas zu ändern, benötigen Sie Administratorenrechte.
Registry bearbeiten
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Den Registrierungs-Editor hat Microsoft auch in Vista versteckt. Klicken Sie auf Start und geben Sie in das Eingabefeld regedit ein, um ihn zu öffnen. Wie sensibel die Daten der Registry sind, sehen Sie an der Sicherheitsabfrage, die Administratorenrechte verlangt und Sie warnt. Klicken Sie auf Fortsetzen. Wenn Sie einen Editor offen haben und noch einen zweiten öffnen möchten, etwa um in einem Schlüssel etwas nachzusehen oder abzuschreiben, geben Sie folgenden Befehl ein:
regedit /m
Die Struktur der Hauptzweige hat sich im Vergleich zu Windows XP nicht geändert. Es gibt fünf verschiedene Zweige: HKEY_CLASSES_ROOT, HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE, HKEY_USERS und HKEY_CURRENT_CONFIG. Fürs Vista-Tuning spielen nur HKEY_CURRENT_USER und HKEY_LOCAL_MACHINE eine Rolle, da die anderen drei Zweige Verknüpfungen zu Unterschlüsseln dieser beiden Zweige sind. In jedem Zweig gibt es Schlüssel und Unterschlüssel, die im Editor mit Ordnersymbol angezeigt werden. Benutzereinstellungen stehen in HKEY_CURRENT_USER, computerbezogene Einstellungen in HKEY_LOCAL_MACHINE. Programmeinstellungen finden Sie meistens in den Unterordnern HKEY_CURRENT_USER\Software und HKEY_LOCAL_MACHINE\Software. Die Firmen legen Registry-Einträge ihrer Produkte meistens unter ihren Firmen- und Produktnamen an.
Die eigentlichen Einträge bestehen aus Name, Typ und Wert. Als Datentypen stehen unter anderem Zeichenfolgen (REG_SZ), Binärwerte (REG_BINARY), Zahlen (REG_DWORD) sowie Werte mit mehrteiligen Zeichenfolgen (REG_MULTI_SZ) und Werte mit erweiterbaren Zeichenfolgen (REG_EXPAND_SZ) zur Verfügung. Neu ist die Integration der Zahlen in 64-Bit-Darstellung (REG_ QWORD). Die DWORD-Werte verwenden 32-Bit für ihre Darstellung.
Registry-Editor unter Vista
Vista-Registry entschlüsselt: Favoritenmenü
Wenn Sie einen Registry-Wert ändern, sollten Sie ihn in die Favoritenliste unter einem markanten Namen ablegen.
Der Registry-Editor hat sich im Vergleich zu XP nur wenig verändert. Leider ist die Ansicht schlechter geworden. Wenn Sie etwa nach einer Zeichenkette suchen, zeigt das Programm den gefundenen Wert an, in der linken Spalte mit den Schlüsseln sehen Sie aber nicht mehr, welcher Schlüssel zu dem Wert gehört. Erst mit Hilfe der [Tab]-Taste springt der Zeiger auf den Schlüssel. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Lediglich der neue 64-Bit darstellende QWORD-Datentyp erscheint in mehreren Fenstern zusätzlich zur Auswahl. Der Registry-Editor kann auch unter Vista nur Schlüssel- und Wertnamen sowie Zeichenfolgen suchen. DWORD- und BINARY-Werte bleiben ausgeschlossen.
Positiv: Der Registrierungs-Editor hat unter Vista ein Gedächtnis. Wenn Sie das Programm beenden und wieder starten, öffnet es im selben Schlüssel, mit dem Sie das Tool beendeten. Wie bei XP auch sollten Sie ausgiebig geänderte Registry-Einträge in die Favoritenliste aufnehmen. Als weitere Merkhilfe fügen Sie den Standardwert in den Favoritennamen mit ein. Eine weitere Hilfe ist es, Fantasieschlüssel zu erfinden und in diese Kommentare zu schreiben. Das hat keine Folgen für die Stabilität, da nur Schlüsselnamen, die Windows kennt, eine Wirkung haben.
Tipp: Die Registry lässt sich auch von der Kommandozeile aus bearbeiten. Die Kommandozeile rufen Sie mit Start und der Eingabe von cmd auf. Geben Sie in der Kommandozeile reg /? ein, um den Befehlsumfang zu sehen. Zu jedem der zwölf Befehle gibt es noch jeweils eine Unterhilfe, etwa reg add /?.
Sicherung
Vista-Registry entschlüsselt: Systemwiederherstellung
Ein Systemwiederherstellungspunkt sichert Ihr System und macht Fehlversuche beim Registry-Tuning ungeschehen.
Die Arbeit mit dem Nervenzentrum von Windows gleicht einer Gehirnoperation. Sie müssen genau wissen, was Sie machen, und eine unbedachte Änderung kann zur Katastrophe führen. Zur Sicherheit sollten Sie deshalb eine Sicherung vornehmen. Dazu können Sie entweder die Registry in eine Sicherheitsdatei exportieren oder einen Systemwiederherstellungspunkt anlegen. Um Registry-Informationen zu exportieren, stehen vier Dateitypen zur Verfügung.
Meistens werden Sie Registrierungsdateien oder Registrierungsstrukturdateien wählen. Beide Exportdateien haben die Endung REG. Der Unterschied liegt im Aufbau der Information und beim Import der Dateien. Bei der Reg-Datei werden vorhandene Werte überschrieben, bei den Registrierungsstrukturdateien löscht der Editor erst die zu ersetzenden Schlüssel und schreibt sie dann neu. Das hat den Vorteil, dass in der Zwischenzeit hinzugekommene Einträge in den Schlüssel keine Wirkung mehr haben. Nach einem Fehlversuch ist das sehr nützlich.
Vista-Registry entschlüsselt: Binärdatenvorschau
Auch im Ansichtsfenster zum Klartextlesen von Binärdateien steht der Datentyp QWORD in Vista zur Verfügung.
Strukturdateien lassen sich alternativ auch nur laden, anstatt importieren. Dabei werden Sie gefragt, unter welchem Schlüsselnamen die Daten geschrieben werden. Nach einem Neustart sind die Urdaten wieder da, die Geladenen nicht mehr vorhanden. Das funktioniert jedoch nur in HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_CURRENT_USER. Einen Systemwiederherstellungspunkt legen wie folgt an: Drücken Sie die Tasten [Windows-Fenster]+[Untbr] und klicken Sie im neuen Fenster auf Computerschutz. Auf dem Register Computerschutz der Systemeigenschaften wählen Sie die Systempartition und klicken auf Erstellen. Vista legt dann einen neuen Systemwiederherstellungspunkt an.
Um einen Systemwiederherstellungspunkt zurückzuspielen, klicken Sie auf Start und geben Systemwiederherstellung ein. Wählen Sie den von Ihnen zuvor angelegten Punkt aus und klicken Sie auf Weiter.
Registry bearbeiten
In den Tabellen finden Sie eine Auswahl von Registry-Hacks. Werte in eckigen Klammern (<>) sind Platzhalter, die Sie festlegen müssen, etwa Nutzernamen oder eine Zahl. Wenn Unterverzeichnisse in Ihrem Registry-Pfad nicht vorhanden sind, legen Sie sie mit Hilfe des Kontextmenüs Neu/Schlüssel an. Die meisten Registry-Hacks lassen sich nach Eintrag in der Registry mit der [F5]-Taste ohne Neustart sofort ausprobieren.
Bericht und Quelle:
http://software.magnus.de/betriebssystem...schloesser.html
Die Registrierungsdatenbank, kurz Registry, ist die Schaltzentrale und das Gehirn des Betriebssystems und damit aller Anwendungen. In Ihr speichert Vista alle Informationen, wo sich welche Dateien befinden, welche Treiber eine Hardware verwenden soll und welche Prozesse mit welchen Parametern starten. Werte in der Registry legen auch das Aussehen und die Position von Standardordnern fest. Microsoft hat in Vista einige Registry-Tuningoptionen, die sich in XP nur in der Registry ändern ließen, auch über die normale Oberfläche zugänglich gemacht. Einige Hacks hat der Hersteller aber vergessen und andere nervige Eigenschaften sind hinzugekommen, die nur mit Hacks zu lösen sind. Allerdings: Um in der Registry etwas zu ändern, benötigen Sie Administratorenrechte.
Registry bearbeiten
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Den Registrierungs-Editor hat Microsoft auch in Vista versteckt. Klicken Sie auf Start und geben Sie in das Eingabefeld regedit ein, um ihn zu öffnen. Wie sensibel die Daten der Registry sind, sehen Sie an der Sicherheitsabfrage, die Administratorenrechte verlangt und Sie warnt. Klicken Sie auf Fortsetzen. Wenn Sie einen Editor offen haben und noch einen zweiten öffnen möchten, etwa um in einem Schlüssel etwas nachzusehen oder abzuschreiben, geben Sie folgenden Befehl ein:
regedit /m
Die Struktur der Hauptzweige hat sich im Vergleich zu Windows XP nicht geändert. Es gibt fünf verschiedene Zweige: HKEY_CLASSES_ROOT, HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE, HKEY_USERS und HKEY_CURRENT_CONFIG. Fürs Vista-Tuning spielen nur HKEY_CURRENT_USER und HKEY_LOCAL_MACHINE eine Rolle, da die anderen drei Zweige Verknüpfungen zu Unterschlüsseln dieser beiden Zweige sind. In jedem Zweig gibt es Schlüssel und Unterschlüssel, die im Editor mit Ordnersymbol angezeigt werden. Benutzereinstellungen stehen in HKEY_CURRENT_USER, computerbezogene Einstellungen in HKEY_LOCAL_MACHINE. Programmeinstellungen finden Sie meistens in den Unterordnern HKEY_CURRENT_USER\Software und HKEY_LOCAL_MACHINE\Software. Die Firmen legen Registry-Einträge ihrer Produkte meistens unter ihren Firmen- und Produktnamen an.
Die eigentlichen Einträge bestehen aus Name, Typ und Wert. Als Datentypen stehen unter anderem Zeichenfolgen (REG_SZ), Binärwerte (REG_BINARY), Zahlen (REG_DWORD) sowie Werte mit mehrteiligen Zeichenfolgen (REG_MULTI_SZ) und Werte mit erweiterbaren Zeichenfolgen (REG_EXPAND_SZ) zur Verfügung. Neu ist die Integration der Zahlen in 64-Bit-Darstellung (REG_ QWORD). Die DWORD-Werte verwenden 32-Bit für ihre Darstellung.
Registry-Editor unter Vista
Vista-Registry entschlüsselt: Favoritenmenü
Wenn Sie einen Registry-Wert ändern, sollten Sie ihn in die Favoritenliste unter einem markanten Namen ablegen.
Der Registry-Editor hat sich im Vergleich zu XP nur wenig verändert. Leider ist die Ansicht schlechter geworden. Wenn Sie etwa nach einer Zeichenkette suchen, zeigt das Programm den gefundenen Wert an, in der linken Spalte mit den Schlüsseln sehen Sie aber nicht mehr, welcher Schlüssel zu dem Wert gehört. Erst mit Hilfe der [Tab]-Taste springt der Zeiger auf den Schlüssel. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Lediglich der neue 64-Bit darstellende QWORD-Datentyp erscheint in mehreren Fenstern zusätzlich zur Auswahl. Der Registry-Editor kann auch unter Vista nur Schlüssel- und Wertnamen sowie Zeichenfolgen suchen. DWORD- und BINARY-Werte bleiben ausgeschlossen.
Positiv: Der Registrierungs-Editor hat unter Vista ein Gedächtnis. Wenn Sie das Programm beenden und wieder starten, öffnet es im selben Schlüssel, mit dem Sie das Tool beendeten. Wie bei XP auch sollten Sie ausgiebig geänderte Registry-Einträge in die Favoritenliste aufnehmen. Als weitere Merkhilfe fügen Sie den Standardwert in den Favoritennamen mit ein. Eine weitere Hilfe ist es, Fantasieschlüssel zu erfinden und in diese Kommentare zu schreiben. Das hat keine Folgen für die Stabilität, da nur Schlüsselnamen, die Windows kennt, eine Wirkung haben.
Tipp: Die Registry lässt sich auch von der Kommandozeile aus bearbeiten. Die Kommandozeile rufen Sie mit Start und der Eingabe von cmd auf. Geben Sie in der Kommandozeile reg /? ein, um den Befehlsumfang zu sehen. Zu jedem der zwölf Befehle gibt es noch jeweils eine Unterhilfe, etwa reg add /?.
Sicherung
Vista-Registry entschlüsselt: Systemwiederherstellung
Ein Systemwiederherstellungspunkt sichert Ihr System und macht Fehlversuche beim Registry-Tuning ungeschehen.
Die Arbeit mit dem Nervenzentrum von Windows gleicht einer Gehirnoperation. Sie müssen genau wissen, was Sie machen, und eine unbedachte Änderung kann zur Katastrophe führen. Zur Sicherheit sollten Sie deshalb eine Sicherung vornehmen. Dazu können Sie entweder die Registry in eine Sicherheitsdatei exportieren oder einen Systemwiederherstellungspunkt anlegen. Um Registry-Informationen zu exportieren, stehen vier Dateitypen zur Verfügung.
Meistens werden Sie Registrierungsdateien oder Registrierungsstrukturdateien wählen. Beide Exportdateien haben die Endung REG. Der Unterschied liegt im Aufbau der Information und beim Import der Dateien. Bei der Reg-Datei werden vorhandene Werte überschrieben, bei den Registrierungsstrukturdateien löscht der Editor erst die zu ersetzenden Schlüssel und schreibt sie dann neu. Das hat den Vorteil, dass in der Zwischenzeit hinzugekommene Einträge in den Schlüssel keine Wirkung mehr haben. Nach einem Fehlversuch ist das sehr nützlich.
Vista-Registry entschlüsselt: Binärdatenvorschau
Auch im Ansichtsfenster zum Klartextlesen von Binärdateien steht der Datentyp QWORD in Vista zur Verfügung.
Strukturdateien lassen sich alternativ auch nur laden, anstatt importieren. Dabei werden Sie gefragt, unter welchem Schlüsselnamen die Daten geschrieben werden. Nach einem Neustart sind die Urdaten wieder da, die Geladenen nicht mehr vorhanden. Das funktioniert jedoch nur in HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_CURRENT_USER. Einen Systemwiederherstellungspunkt legen wie folgt an: Drücken Sie die Tasten [Windows-Fenster]+[Untbr] und klicken Sie im neuen Fenster auf Computerschutz. Auf dem Register Computerschutz der Systemeigenschaften wählen Sie die Systempartition und klicken auf Erstellen. Vista legt dann einen neuen Systemwiederherstellungspunkt an.
Um einen Systemwiederherstellungspunkt zurückzuspielen, klicken Sie auf Start und geben Systemwiederherstellung ein. Wählen Sie den von Ihnen zuvor angelegten Punkt aus und klicken Sie auf Weiter.
Registry bearbeiten
In den Tabellen finden Sie eine Auswahl von Registry-Hacks. Werte in eckigen Klammern (<>) sind Platzhalter, die Sie festlegen müssen, etwa Nutzernamen oder eine Zahl. Wenn Unterverzeichnisse in Ihrem Registry-Pfad nicht vorhanden sind, legen Sie sie mit Hilfe des Kontextmenüs Neu/Schlüssel an. Die meisten Registry-Hacks lassen sich nach Eintrag in der Registry mit der [F5]-Taste ohne Neustart sofort ausprobieren.
Bericht und Quelle:
http://software.magnus.de/betriebssystem...schloesser.html