Mädel aus Leipzig spurlos verschwunden

buffbahn
Es ist schon wieder passiert.......
Schon wieder ist ein achtjähriges Mädchen aus Leipzig nach der Schule spurlos verschwunden

Bericht in der Leipziger Volkszeitung

Ich könnte heulen.....Gerüchte besagen,dass es ein Vorbestrafter Kinderschänder gewesen sein kann.....

Es ist zwar noch etwas Hoffnung,aber die Zeit vom Verschwinden her wird immer länger traurig
Chiller
diese dreckssch******
buffbahn
Die Hoffnung stirbt zuletzt:

Gefundene Jacke gehört nicht der achtjährigen Michelle aus Leipzig

Quelle
buffbahn
Scheint wohl doch das schlimmste passiert zu sein traurig traurig traurig

Leiche im Teich gefunden

Ohne Worte....... unglücklich unglücklich unglücklich
Chiller
die sollte man alle aufhängen...
buffbahn
Update:

Zitat:
Die Polizei schloss nicht aus, dass das Kind ertrunken ist. Zunächst blieb unklar, ob das Mädchen Opfer eines Verbrechens wurde oder auf dem Heimweg von der Schule in einem Park tragisch verunglückt ist.
buffbahn
ES WAR MORD!!!!

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Ich kann nur sagen:

FINDET DIE SAU UND HÄNGT SIE AUF!!!!!!!
buffbahn
Der double_d ausse KW hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Was ist das für uns ?
Für uns ist es ein weiterer schicksalhafter Mord, ein weiteres schicksalhaftes Verbrechen an einem Kind.
Wir sind empört und wir nehmen Anteil an dem Schmerz der Eltern. Aber was genau ist der Schmerz der Eltern ?
Als ich mich das gerade gefragt habe, überkam es mich doch sehr und ich muss gestehen, dass ich nicht wusste, wie sehr man um eine fremde Person, um ein fremdes Kind, um Michelle trauern und weinen kann !

Ich stelle mir vor, wie die Eltern der kleinen Michelle seit ihrem Verschwinden in Sorge sind, aber voller Hoffnung. Hoffnung, die sie stützt und die ihnen Kraft gibt. Ich stelle mir vor, wie sie sich immer wieder sagen, dass alles gut ausgehen wird. Und ich stelle mir vor, wie sie sich heute fragen: Warum wir ?
In den Tagen seit dem Verschwinden von Michelle ist sicher alles anders.

Man kann bestimmt keinen klaren Gedanken fassen. Alle Probleme scheinen nichtig in dieser Zeit. Und ich denke, dass sie immer wieder neue Hoffnung geschöpft haben. Hoffnung, die immerwährend da ist. Hoffnung, ohne die man diese Zeit nicht überstehen kann.

Vielleicht haben sie zuerst mit Ungeduld, dann mit Ärgernis und zuletzt mit Angst auf die Rückkehr ihrer Tochter gewartet.
Ich stelle mir vor, dass sie sich gefragt haben, warum das Kind nicht nach hause kommt. Immer in der Hoffnung, die zu diesem Zeitpunkt noch Gewissheit war, dass nichts Schlimmes passiert ist.
Ich stelle mir vor, wie sie dieser unerträglichen Situation ausgesetzt, immer wieder hilfesuchend mit Freunden, Bekannten, Verwandten und der Polizei sprechen.
Ich stelle mir vor, wie sie in ihrem Haus oder in der Wohnung keine Ruhe finden, weil die gewohnte Umgebung fremd erscheint.
Ich stelle mir vor, wie sie immer wieder in das Zimmer von Michelle gehen und etwas suchen, was sie nicht finden können. Nämlich den Grund, warum ihr Kind nicht nach hause kommt.

Die Hoffnung lässt sie aber nicht im Stich. Die Hoffnung bleibt bis zuletzt. Die Hoffnung ist sicherlich auch noch vorhanden, wenn sie mitgeteilt bekommen, dass ein Mädchen im Weiher gefunden wird. Die Hoffnung ist auch dann noch da, wenn sie ins Krankenhaus geführt werden. Mit der Hoffnung betreten sie wahrscheinlich auch noch den Obduktionssaal in dem ihre Tochter zur Identifizierung liegt.


Und erst dann, wenn sie ihr eigenes Kind dort liegen sehen, mit der Hose, dem Pulli und der Jacke, die sie der Polizei beschrieben haben, erst dann schlägt die Hoffnung in die gefürchtete Gewissheit um.


Ihr Kind, ihr Mädchen, Michelle ist tot.

Diesen unerträglichen Schmerz kann ich nicht beschreiben. Er muss so herzzerreissend sein, dass man ihn nicht in Worte fassen kann. Und dieser Schmerz bleibt.

Jedesmal wenn sie an die zurückliegenden Tage denken, jedesmal wenn sie sich fragen, was sie hätten anders machen können, immer wenn der Gedanke auftaucht: Was wäre wenn ??

Sie werden sicherlich irgendwann in ihre Wohnung zurückkehren.

Ich stelle mir vor, was sie dort vorfinden. Erinnerungen, nichts hat sich seit dem Verschwinden und der schrecklichen Nachricht vom Tod ihrer Tochter Michelle dort verändert.

Es ist alles noch so, wie sie es am Morgen des Tages verlassen hat. Vielleicht liegt dort auf ihrem Tisch noch die angefangene Bastelarbeit, die Hausaufgaben vom Vortag, die Spielsachen, mit denen sie so gerne ihre Zeit verbracht hat ?

Ich stelle mir vor, wie die Eltern mit diesen Eindrücken umgehen und ich muss weinen.

Ich stelle mir vor, wie sich die Eltern über das letzte Weihnachtsgeschank, das anstehende Geburtstagsgeschenk oder aber über den geplanten Ausflug in der nächsten Woche unterhalten.

Nichts davon hat jetzt noch eine Bedeutung und das Leben besteht ausschließlich aus Trauer. Trauer, die niemals vorübergehen wird. Wann hat man ausgetrauert, frage ich mich ?

Wann hat sich das klaffende Loch in ihren Herzen geschlossen ? Ich stelle mir vor, dass dies niemals passiert.

Ich stelle mir vor, dass der Weg der Erinnerung und des Abschieds sehr lang ist.

Wahrscheinlich nie bis zum Ende gegangen werden kann. Denn was soll es sein, das Ende der Trauer um ein Kind, um sein eigenes Kind, welches Opfer eines Sexual- oder Gewaltverbrechens wurde ?

Ich stelle mir vor, was passiert, wenn die Eltern erfahren wie ihre Tochter gestorben ist. Welchen Leiden war sie vor ihrem Tod ausgesetzt ? Musste sie lange leiden, hatte sie einen schnellen Tod ?

Ich stelle mir vor, dass dies der einzige Trost sein kann, den die Eltern von Michelle haben, wenn sie wissen, dass ihr Kind nicht leiden musste !

Ändern tut es nichts.

Das eigene Kind durfte durch die Willkür eines Fremden nur acht Jahre auf dieser Welt leben, lachen, weinen, sich freuen, kuscheln, traurig sein, lernen, spielen, essen und trinken !


Ich stelle mir vor, dass den Eltern der Tag an dem sie ihre Tochter das letzte mal sahen nie wieder aus dem Kopf gehen wird.

Ein kleines achtjähriges Mädchen. Das ganze Leben noch vor sich, unbekümmert und lebensfroh.

Die Zeit, die sie mit ihr verbringen durften, die Zeit als sie ein Baby war, sich um sie gekümmert haben, sie getragen, in den Schlaf gewogen, sie gefüttert und lieb gehabt haben.

Der ganze Stolz von Mama und Papa.

Das erste Weihnachten, der erste Geburtstag, der erste Tag im Kindergarten, die Einschulung, das erste Mal auf dem Fahrrad ohne Stützräder, die ersten Zähnchen...

...innerhalb von Sekunden ausgelöscht !

Michelle wurde nur acht Jahre alt. Und sie hat sicherlich niemandem ein Leid zugefügt.

Ich gebe zu, dass ich solch eine Nachricht heute zum ersten Mal aus einer sehr differenzierten Perspektive betrachtet habe. Ich habe versucht zu fühlen, was die Eltern, die Angehörigen, das nahe Umfeld von Michelle jetzt fühlen muss und ich habe erkennen müssen, dass ich nicht annähernd dieses Leid ertragen könnte, da mich diese Gedanken schon sehr mitgenommen haben.

Ein Kind zu verlieren, zu verlieren durch eines Fremden Einfluss muss die bitterste Erfahrung sein, die sich das Leben für uns ausgesucht hat.

Ich hoffe sehr, dass ich auch in Zukunft solche Nachrichten nicht einfach als Nachrichten abtun kann, sondern wie jetzt auch die Gesamtheit des Geschehens erkenne und niemals denken muss, was gehts mich an, ist zwar schlimm, aber war ja nicht mein Kind ! In diesem Sinne.. sorry für die bildhafte Ausführung, aber ich musste das niederschreiben.... unglücklich


Sorry...aber der Text hat mich so zu Tränen gerührt,dass ich ihn hier einstellen musste