lordbuck
Die Kandidatschaftsliste ist kurz wie immer und der Wahlkampf geht ins Dreckschleudern über.
Hier die Kandidatschaftsliste:
Hillary Clinton (Demokratin)
Die New Yorker Senatorin hat bereits vor dem Konjunkturprogramm von Präsident George W. Bush ein 70 Milliarden Dollar schweres Maßnahmenpaket vorgeschlagen, um eine Rezession abzuwenden. Es beinhaltet Ausgaben von 40 Milliarden Dollar für Heizungsbeihilfen, eine Erweiterung der Arbeitslosenversicherung und Investitionen im Bereich Energieeffizienz. Der Rest des Geldes soll Familien mit niedrigem Einkommen zugute kommen, die von der Hypothekenkrise betroffen sind. Sollte dies nicht helfen, schlägt Clinton weitere Ausgaben von 40 Milliarden Dollar vor, mit denen Steuervergünstigungen für Angestellte mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziert werden sollen. Clinton hat sich zudem dafür ausgesprochen, staatlich kontrollierte Fondsgesellschaften unter die Aufsicht von Internationalem Währungsfonds und Weltbank zu stellen.
Barack Obama (Demokrat)
Der Senator aus Illinois hat einen Vorschlag vorgelegt, der für Arbeitnehmer eine sofortige Steuersenkung in Höhe von 250 Dollar vorsieht. Die Summe solle verdoppelt werden, sollte sich die Wirtschaftslage verschlechtern. Ältere Bürger kämen im Rahmen der Sozialver- sicherungszahlungen in den Genuss eines einmaligen Bonus in gleicher Höhe, der im Falle eines schweren Abschwungs ebenso verdoppelt würde. Obamas Plan, der den Staat nach seinen Angaben 75 Milliarden Dollar kosten würde, sieht zudem Hilfen für Hausbesitzer vor, denen die Kündigung ihrer Hypotheken droht. Die Bundesstaaten, die unter einem Rückgang der Steuereinnahmen zu leiden haben, würden ebenso unterstützt. Auch will Obama die Arbeitslosenversicherung ausweiten. Er fordert eine engmaschigere Überwachung der Hypothekenwirtschaft.
John McCain (Republikaner)
Der Senator aus Arizona will die Unternehmensteuer von derzeit 35 auf 25 Prozent senken. Zudem will er die Abschreibungsmög- lichkeiten für Firmen bei Investitionen in neue Maschinen und Anlagen verbessern. Schließlich will McCain Steuernachlässe auf Investitionen in Forschung und Entwicklung gewähren. Dem von Bush vorgeschlagenen Konjunkturprogramm steht er skeptisch gegenüber. Er fordert, die Regierung müsse zuvor die Ausgaben senken.
Mitt Romney (Republikaner)
Der frühere Gouverneur von Massachusetts hat ein 233-Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm vorgeschlagen. Im Mittelpunkt sollen dauerhafte Steuersenkungen stehen. So will Romney den Eingangssteuersatz auf 7,5 Prozent von zehn Prozent herabsetzen. Familien mit einem Jahreseinkommen bis 200.000 Dollar würden von Steuern auf Kapital- und Zinserträge sowie Dividenden befreit. Binnen zwei Jahren sollen zudem die Unternehmenssteuern dauerhaft auf 20 Prozent von 35 Prozent gesenkt und die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert werden.
+++
Obama am "Super Tuesday" in Kalifornien vor Clinton
Washington (Reuters) - Zum Auftakt der Vorwahlen in mehr als 20 US-Bundesstaaten haben sich Hillary Clintons Chancen auf einen Sieg im besonders hart umkämpften Kalifornien am Dienstag dramatisch verschlechtert.
Wenige Stunden vor Öffnung der Wahllokale im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat lag sie laut einer am "Super Tuesday" veröffentlichten Umfrage von Reuters, C-Span und Zogby ganze 13 Punkte hinter ihrem einzig verbliebenen Kontrahenten im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Barack Obama. Der afroamerikanische Senator aus Illinois kam auf 49 Prozent, Clinton auf 36 Prozent. In Kalifornien geht es um mehr als ein Fünftel aller Delegierten, die für eine Nominierung als Kandidat der Demokraten benötigt werden.
Clinton setzte sich allerdings in New Jersey von Obama ab. Sie kam in dem Ostküsten-Staat auf 46 Prozent und damit auf fünf Punkte mehr als ihr Rivale.
Bei den Republikanern lag der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, in Kalifornien sieben Punkte vor John McCain. Der Senator aus Arizona gilt aber weiterhin als Favorit, da er in vielen anderen Bundesstaaten die Umfragen klar vor Romney anführte. Mike Huckabee, dem dritten Bewerber im Feld der Republikaner, dürfte hingegen beim Großwahlkampf am Dienstag kaum einen Stich landen.
Die Fehlerquote der Umfrage lag bei rund drei Prozent.
Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBON52930520080205
Weiterer Bericht und Quelle:
http://www.stern.de/politik/ausland/:US-...326.html?nv=rss
Was meint Ihr? Wer hat die grössten Chancen US Präsident zu werden???
Hier die Kandidatschaftsliste:
Hillary Clinton (Demokratin)
Die New Yorker Senatorin hat bereits vor dem Konjunkturprogramm von Präsident George W. Bush ein 70 Milliarden Dollar schweres Maßnahmenpaket vorgeschlagen, um eine Rezession abzuwenden. Es beinhaltet Ausgaben von 40 Milliarden Dollar für Heizungsbeihilfen, eine Erweiterung der Arbeitslosenversicherung und Investitionen im Bereich Energieeffizienz. Der Rest des Geldes soll Familien mit niedrigem Einkommen zugute kommen, die von der Hypothekenkrise betroffen sind. Sollte dies nicht helfen, schlägt Clinton weitere Ausgaben von 40 Milliarden Dollar vor, mit denen Steuervergünstigungen für Angestellte mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziert werden sollen. Clinton hat sich zudem dafür ausgesprochen, staatlich kontrollierte Fondsgesellschaften unter die Aufsicht von Internationalem Währungsfonds und Weltbank zu stellen.
Barack Obama (Demokrat)
Der Senator aus Illinois hat einen Vorschlag vorgelegt, der für Arbeitnehmer eine sofortige Steuersenkung in Höhe von 250 Dollar vorsieht. Die Summe solle verdoppelt werden, sollte sich die Wirtschaftslage verschlechtern. Ältere Bürger kämen im Rahmen der Sozialver- sicherungszahlungen in den Genuss eines einmaligen Bonus in gleicher Höhe, der im Falle eines schweren Abschwungs ebenso verdoppelt würde. Obamas Plan, der den Staat nach seinen Angaben 75 Milliarden Dollar kosten würde, sieht zudem Hilfen für Hausbesitzer vor, denen die Kündigung ihrer Hypotheken droht. Die Bundesstaaten, die unter einem Rückgang der Steuereinnahmen zu leiden haben, würden ebenso unterstützt. Auch will Obama die Arbeitslosenversicherung ausweiten. Er fordert eine engmaschigere Überwachung der Hypothekenwirtschaft.
John McCain (Republikaner)
Der Senator aus Arizona will die Unternehmensteuer von derzeit 35 auf 25 Prozent senken. Zudem will er die Abschreibungsmög- lichkeiten für Firmen bei Investitionen in neue Maschinen und Anlagen verbessern. Schließlich will McCain Steuernachlässe auf Investitionen in Forschung und Entwicklung gewähren. Dem von Bush vorgeschlagenen Konjunkturprogramm steht er skeptisch gegenüber. Er fordert, die Regierung müsse zuvor die Ausgaben senken.
Mitt Romney (Republikaner)
Der frühere Gouverneur von Massachusetts hat ein 233-Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm vorgeschlagen. Im Mittelpunkt sollen dauerhafte Steuersenkungen stehen. So will Romney den Eingangssteuersatz auf 7,5 Prozent von zehn Prozent herabsetzen. Familien mit einem Jahreseinkommen bis 200.000 Dollar würden von Steuern auf Kapital- und Zinserträge sowie Dividenden befreit. Binnen zwei Jahren sollen zudem die Unternehmenssteuern dauerhaft auf 20 Prozent von 35 Prozent gesenkt und die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert werden.
+++
Obama am "Super Tuesday" in Kalifornien vor Clinton
Washington (Reuters) - Zum Auftakt der Vorwahlen in mehr als 20 US-Bundesstaaten haben sich Hillary Clintons Chancen auf einen Sieg im besonders hart umkämpften Kalifornien am Dienstag dramatisch verschlechtert.
Wenige Stunden vor Öffnung der Wahllokale im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat lag sie laut einer am "Super Tuesday" veröffentlichten Umfrage von Reuters, C-Span und Zogby ganze 13 Punkte hinter ihrem einzig verbliebenen Kontrahenten im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Barack Obama. Der afroamerikanische Senator aus Illinois kam auf 49 Prozent, Clinton auf 36 Prozent. In Kalifornien geht es um mehr als ein Fünftel aller Delegierten, die für eine Nominierung als Kandidat der Demokraten benötigt werden.
Clinton setzte sich allerdings in New Jersey von Obama ab. Sie kam in dem Ostküsten-Staat auf 46 Prozent und damit auf fünf Punkte mehr als ihr Rivale.
Bei den Republikanern lag der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, in Kalifornien sieben Punkte vor John McCain. Der Senator aus Arizona gilt aber weiterhin als Favorit, da er in vielen anderen Bundesstaaten die Umfragen klar vor Romney anführte. Mike Huckabee, dem dritten Bewerber im Feld der Republikaner, dürfte hingegen beim Großwahlkampf am Dienstag kaum einen Stich landen.
Die Fehlerquote der Umfrage lag bei rund drei Prozent.
Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBON52930520080205
Weiterer Bericht und Quelle:
http://www.stern.de/politik/ausland/:US-...326.html?nv=rss
Was meint Ihr? Wer hat die grössten Chancen US Präsident zu werden???

