Wer wird neuer US Präsident

lordbuck
Die Kandidatschaftsliste ist kurz wie immer und der Wahlkampf geht ins Dreckschleudern über.

Hier die Kandidatschaftsliste:
Hillary Clinton (Demokratin)
Die New Yorker Senatorin hat bereits vor dem Konjunkturprogramm von Präsident George W. Bush ein 70 Milliarden Dollar schweres Maßnahmenpaket vorgeschlagen, um eine Rezession abzuwenden. Es beinhaltet Ausgaben von 40 Milliarden Dollar für Heizungsbeihilfen, eine Erweiterung der Arbeitslosenversicherung und Investitionen im Bereich Energieeffizienz. Der Rest des Geldes soll Familien mit niedrigem Einkommen zugute kommen, die von der Hypothekenkrise betroffen sind. Sollte dies nicht helfen, schlägt Clinton weitere Ausgaben von 40 Milliarden Dollar vor, mit denen Steuervergünstigungen für Angestellte mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziert werden sollen. Clinton hat sich zudem dafür ausgesprochen, staatlich kontrollierte Fondsgesellschaften unter die Aufsicht von Internationalem Währungsfonds und Weltbank zu stellen.

Barack Obama (Demokrat)
Der Senator aus Illinois hat einen Vorschlag vorgelegt, der für Arbeitnehmer eine sofortige Steuersenkung in Höhe von 250 Dollar vorsieht. Die Summe solle verdoppelt werden, sollte sich die Wirtschaftslage verschlechtern. Ältere Bürger kämen im Rahmen der Sozialver- sicherungszahlungen in den Genuss eines einmaligen Bonus in gleicher Höhe, der im Falle eines schweren Abschwungs ebenso verdoppelt würde. Obamas Plan, der den Staat nach seinen Angaben 75 Milliarden Dollar kosten würde, sieht zudem Hilfen für Hausbesitzer vor, denen die Kündigung ihrer Hypotheken droht. Die Bundesstaaten, die unter einem Rückgang der Steuereinnahmen zu leiden haben, würden ebenso unterstützt. Auch will Obama die Arbeitslosenversicherung ausweiten. Er fordert eine engmaschigere Überwachung der Hypothekenwirtschaft.

John McCain (Republikaner)
Der Senator aus Arizona will die Unternehmensteuer von derzeit 35 auf 25 Prozent senken. Zudem will er die Abschreibungsmög- lichkeiten für Firmen bei Investitionen in neue Maschinen und Anlagen verbessern. Schließlich will McCain Steuernachlässe auf Investitionen in Forschung und Entwicklung gewähren. Dem von Bush vorgeschlagenen Konjunkturprogramm steht er skeptisch gegenüber. Er fordert, die Regierung müsse zuvor die Ausgaben senken.

Mitt Romney (Republikaner)
Der frühere Gouverneur von Massachusetts hat ein 233-Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm vorgeschlagen. Im Mittelpunkt sollen dauerhafte Steuersenkungen stehen. So will Romney den Eingangssteuersatz auf 7,5 Prozent von zehn Prozent herabsetzen. Familien mit einem Jahreseinkommen bis 200.000 Dollar würden von Steuern auf Kapital- und Zinserträge sowie Dividenden befreit. Binnen zwei Jahren sollen zudem die Unternehmenssteuern dauerhaft auf 20 Prozent von 35 Prozent gesenkt und die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert werden.
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Obama am "Super Tuesday" in Kalifornien vor Clinton
Washington (Reuters) - Zum Auftakt der Vorwahlen in mehr als 20 US-Bundesstaaten haben sich Hillary Clintons Chancen auf einen Sieg im besonders hart umkämpften Kalifornien am Dienstag dramatisch verschlechtert.

Wenige Stunden vor Öffnung der Wahllokale im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat lag sie laut einer am "Super Tuesday" veröffentlichten Umfrage von Reuters, C-Span und Zogby ganze 13 Punkte hinter ihrem einzig verbliebenen Kontrahenten im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Barack Obama. Der afroamerikanische Senator aus Illinois kam auf 49 Prozent, Clinton auf 36 Prozent. In Kalifornien geht es um mehr als ein Fünftel aller Delegierten, die für eine Nominierung als Kandidat der Demokraten benötigt werden.

Clinton setzte sich allerdings in New Jersey von Obama ab. Sie kam in dem Ostküsten-Staat auf 46 Prozent und damit auf fünf Punkte mehr als ihr Rivale.

Bei den Republikanern lag der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, in Kalifornien sieben Punkte vor John McCain. Der Senator aus Arizona gilt aber weiterhin als Favorit, da er in vielen anderen Bundesstaaten die Umfragen klar vor Romney anführte. Mike Huckabee, dem dritten Bewerber im Feld der Republikaner, dürfte hingegen beim Großwahlkampf am Dienstag kaum einen Stich landen.

Die Fehlerquote der Umfrage lag bei rund drei Prozent.

Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBON52930520080205

Weiterer Bericht und Quelle:
http://www.stern.de/politik/ausland/:US-...326.html?nv=rss

Was meint Ihr? Wer hat die grössten Chancen US Präsident zu werden???
lordbuck
Die Termine Vorwahlen 2008
3. Januar Iowa
5. Januar Wyoming (nur Republikaner)
8. Januar New Hampshire
15. Januar Michigan
19. Januar Nevada; South Carolina (nur Republikaner)
26. Januar South Carolina (vorauss. Demokraten)
29. Janur Florida
1. Februar Maine (nur Republikaner)
5. Februar ("Super-Tuesday") Alabama, Alaska, Arizona, Arkansas, Kalifornien, Colorado, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho (nur Demokraten), Illinois, Kansas (nur Demokraten), Minnesota, Missouri, Montana (nur Republikaner), New Jersey, New Mexiko (nur Demokraten), New York, North Dakota, Oklahoma, Rhode Island (vorauss.), Tennesee, Utah
9. Februar Louisiana, Kansas (nur Republikaner), Nebraska (vorauss. nur Demokraten), Washington State (nur Demokraten)
10. Februar Maine (nur Demokraten)
12. Februar Washington DC, Maryland
19. Februar Wisconsin, Hawaii (nur Demokraten), Washington State (nur Republikaner)
4. März Massachusetts, Ohio, Texas, Vermont
11. März Wyoming (nur Demokraten)
22. April Pennsylvania
6. Mai North Carolina, Indiana
13. Mai West Virginia
17. Mai Hawaii (nur Republikaner)
20. Mai Kentucky, Oregon
1. Juni Nebraska (nur Republikaner)
3. Juni South Dakota, New Mexiko (nur Republikaner), Montana (nur Demokraten)

Parteitage
25. bis 28. August Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver
1. bis 4. September Nominierungsparteitag der Republikaner in St. Paul

Wahl
4. November Präsidentschaftswahl
20. Januar 2009 Amtseinführung des neuen Präsidenten
lordbuck
Ich hoffe, dass Barack Obama das Rennen gegen H. Clinton macht.

Erstens, finde ich ihn sympatisch, und zweitens muss die Aera der "Skulls" endlich mal gestoppt werden.
Drittens, sein Wahlprogramm beschäftigt sich mit dem Volk und nicht mit Krieg und Elend.
pwpwpw
Jeder ist besser als George W. Bush.
Denke auch daß es eher Barrack Obama werden wird.
Green Goblin
ich finde ihn auch sehr sympartisch aber ihr wisst selber es gibt immer noch sehr viel rassiten in der USA unglücklich
deswegen glaube ich gibt es ein kopf an kopf rennen!!!

und hoffe am ende gewinnt Barack Obama großes Grinsen
lordbuck


Infos und News zum Wahlkampf:
http://nachrichten.t-online.de/c/14/14/78/84/14147884.html

Vorläufige Zwischen-Ergebnisse:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...rt16937,2453892

Sieht alles nach einem Kopf an Kopf Rennen aus. cool

edit on:
Hier die neusten Entwicklungen und Wahlzwischenergebnisse:
http://www.stern.de/politik/ausland/610062.html?
edit off.
lordbuck
Nach klaren Siegen bei drei weiteren Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten ist Barack Obama seiner innerparteilichen Rivalin Hillary Clinton dichter auf die Fersen gerückt. Der Senator von Illinois setzte sich am Samstag nach Berichten der TV-Sender CNN und Fox bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten Washington und Louisiana sowie bei der Wahlversammlung in Nebraska durch. Bei den Republikaner ließ der frühere Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, im Bundesstaat Kansas Senator John McCain hinter sich. Allerdings steht McCain, Senator von Arizona, nach dem Rückzug mehrerer Konkurrenten praktisch als Spitzenkandidat seiner Partei so gut wie fest.

Quelle: http://nachrichten.t-online.de/c/14/18/49/70/14184970.html
lordbuck
Mit Siegen bei den Präsidentschaftsvorwahlen in den US-Bundesstaaten Virginia und Maryland sowie in der Hauptstadt Washington hat Barack Obama bei den Demokraten erstmals die Führung vor seiner Hauptkonkurrentin Hillary Clinton übernommen. Nach Berechnungen des TV-Senders CNN liegt der schwarze Senator nach Delegiertenstimmen derzeit mit 1215 zu 1190 knapp vor der früheren First Lady. Bei den Republikanern baute am Dienstag Senator John McCain seinen Vorsprung weiter aus. Er gilt bereits als sicherer Kandidat der Republikaner für die Präsidentenwahl.

Bericht und Quelle:
http://nachrichten.t-online.de/c/14/21/76/74/14217674.html
lordbuck
Milwaukee (Reuters) - Barack Obama hat seinen Vorsprung im Kampf gegen Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten ausgebaut.

Mit Siegen am Dienstag in den Bundesstaaten Wisconsin und Hawaii entschied er nun zehn Abstimmungen in Folge für sich. Zwar kann die Senatorin aus New York ihren Kollegen aus Illinois noch einholen. Clinton steht aber jetzt unter erheblichem Druck, die nächsten Vorwahlen Anfang März in den großen Bundesstaaten Texas und Ohio zu gewinnen. Bei den Republikanern siegte John McCain, dem die Kandidatur faktisch nicht mehr zu nehmen ist. Er nutzte die Vorwahl zu Angriffen auf Obama.

Clinton und Obama müssen bei den Vorwahlen insgesamt 2025 Delegierte gewinnen, um auf dem Parteitag im Sommer zum Kandidaten ausgerufen zu werden. Wisconsin und Hawaii stellten zusammen 94 Wahlmänner, von denen nach Angaben vom Mittwochmorgen mindestens 40 an Obama und 28 an Clinton gingen. Dem Sender MSBNC zufolge lag Obama insgesamt mit 1156 Delegierten vor Clinton mit 1014. Sein Sieg auf Hawaii war erwartet worden: Obama wurde auf der Inselkette geboren.

Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung der nächsten Vorwahlrunde am 4. März, bei der allein in Texas und Ohio 334 Delegiertenstimmen zu verteilen sind. Entsprechend reisten beide Demokraten sofort nach der Abstimmung weiter. "Wir sind noch Monate und meilenweit von dem Wandel entfernt, den wir haben wollen", rief Obama 18.000 Anhängern in Houston zu. "Und wir brauchen die Hilfe der guten Bürger von Texas, um dahin zu kommen." Clinton ging in Ohio nicht auf das Ergebnis aus Wisconsin ein. "Reden genügen nicht", erklärte sie vor Anhängern in Youngtown, ein Seitenhieb auf die rhetorischen Fähigkeiten ihres Widersachers. "Wir brauchen Lösungen."

ERGEBNIS IN WISCONSIN EIN ZEICHEN FÜR OHIO?
Umfragen zufolge liegt Clinton in Texas und Ohio leicht vorn. Allerdings sind die Ergebnisse aus Wisconsin kein gutes Zeichen für die Chancen der ehemaligen First Lady in Ohio, denn die Bundesstaaten sind sich in vielen Punkten ähnlich. In beiden gibt es einen großen Anteil von Arbeitern, die eigentlich als Clintons Stammwähler gelten und beide lassen Parteilose zu den Vorwahlen zu. Obama gewann jedoch in Wisconsin bei allen Einkommens- und Bildungsschichten hinzu und zog die Parteilosen auf seine Seite. Der Mann, der der erste schwarze Präsident der USA wäre, baute seine Anhängerschaft auch unter den Weißen aus. Deren Anteil ist in Wisconsin mit 90 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Bei den Republikanern lag McCain MSNBC zufolge mit 880 Delegierten vor seinem verbliebenen Rivalen Mike Huckabee mit 243. Benötigt werden bei den Republikanern 1191 Stimmen. McCain nutzte seine Auftritte, um Obama anzugreifen. "Werden wir die verwirrte Führung eines unerfahrenen Kandidaten auswählen?" fragte er seine Anhänger. Obama griff seinerseits McCain an: "Er steht für die Politik von gestern", sagte er in Houston. "Und wir wollen die Partei von morgen sein."

Die eigentliche Präsidentenwahl findet im November statt. Präsident George W. Bush darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Bericht und Quelle:
http://de.reuters.com/article/worldNews/...C03949020080220

Aktueller Stand der Vorwahlen:
http://www.stern.de/politik/ausland/610062.html?
lordbuck
Republikaner John McCain, der sich im Wahlkampf als "Mann der Moral" präsentiert, könnte eine angebliche Affäre mit einer Lobbyistin aus dem Jahr 2000 zum Verhängnis werden. Damals hätten Mitarbeiter die beiden förmlich mit Gewalt trennen müssen. McCain dementiert die Vorwürfe.

Dossier:
Wahlen in den USA Der Favorit der Republikaner für die US-Präsidentenwahl, Vietnam-Veteran John McCain, ist wegen seiner Beziehungen zur Lobbyistin Vicki Iseman unverhofft unter Druck geraten. McCains Mitarbeiter vermuteten offenbar ein Verhältnis und hielten die heute 40-Jährige von ihm fern, um McCain "vor sich selbst" zu schützen, berichtete die "New York Times". Beide Seiten wiesen eine Affäre von sich; die Beziehung sei rein freundschaftlicher Natur gewesen. McCains Mitarbeiter hätten aber Schlimmeres befürchtet, heißt es in dem Blatt.

Der Zeitung zufolge arbeitete Iseman damals als Lobbyistin und hatte häufig mit McCain als dem Vorsitzenden des Handelsausschusses im US-Senat zu tun. Ende 1999 und Anfang 2000 sei sie häufig in seinen Büroräumen gewesen und habe seine Wahlkampfveranstaltungen besucht, mit McCain an einem Fundraising-Dinner im kleinen Kreis in Florida teilgenommen und sei später mit ihm im Privatjet eines Kunden nach Washington zurückgeflogen.

Bericht und Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...rt16901,2480843

aktueller Stand der Vorwahlen:
http://www.stern.de/politik/ausland/610062.html?
lordbuck
Mit einer überraschend scharfen Attacke auf ihren innerparteilichen Rivalen Barack Obama hat US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton am Wochenende versucht, ihrem Wahlkampf neuen Schwung zu verleihen. "Schande über Dich, Barack Obama", rief die Senatorin aus New York während einer Wahlkampfveranstaltung in Ohio, wo neben Texas am 4. März wichtige Vorwahlen der Demokraten anstehen. Clinton wirft Obama vor, irreführende Flugblätter formuliert zu haben. Obama bewertete Clintons Angriff in einer ersten Reaktion als reine Taktik. Der Senator hatte zuletzt elf Vorwahlen in Folge gegen die ehemalige First Lady gewonnen.

Clinton mit wutverzerrtem Gesicht
"Es wird Zeit, dass Du einen Wahlkampf führst, der im Einklang mit Deinen öffentlichen Verlautbarungen steht", schimpfte Clinton. "Triff mich in Ohio. Lass uns debattieren über Deine Taktiken und Dein Verhalten in dieser Kampagne", rief Clinton mit wutverzerrtem Gesicht. Sie beschuldigt den Senator aus Illinois, irreführende Wahlkampfbriefe über Gesundheitsfürsorge und Freihandel an die Wähler zu verschicken. Obamas Kampagne "diskreditiert eine umfassende Gesundheitsversorgung und führt eine falsche Kampagne gegen meinen Plan", sagte Clinton. Obama verschwende "Millionen Dollar für die Aufrechterhaltung von Unwahrheiten".

"Über den Wandel im Tonfall verdutzt"
Obama verteidigte die Formulierungen in seinen Flugblättern und äußerte Verwunderung über den Zeitpunkt von Clintons Angriff, zumal die Briefe schon lange im Umlauf seien. "Ich bin über den plötzlichen Wandel im Tonfall verdutzt", sagte der 46-Jährige über seine 60-jährige Kontrahentin, "es sei denn, sie (die Flugblätter) wurden ihr gerade erst gezeigt". Es erwecke bei ihm den Eindruck, dass es sich um Taktik handele.

Mit dem Rücken zur Wand
Clinton ist im Laufe des beispiellos spannend verlaufenden Vorwahlkampfes zusehends ins Hintertreffen geraten. Nach elf verlorenen Vorwahlen in Folge konnte sie auch bei einer Fernsehdebatte mit Obama am Donnerstag in Austin keinen Boden gutmachen. Die wenigen kritischen Äußerungen, die sie gegenüber ihrem Rivalen während der Fernsehdiskussion anbrachte, stießen auf Unmut im Publikum. Die Senatorin von New York stand vor dem Dilemma, Obama angreifen zu müssen, ohne sich zu aggressiv zu zeigen. Doch angesichts ihrer sinkenden Aussichten hat Clinton sich offenbar für eine Angriffstaktik entschieden.

Wisconsin - ein "entscheidender Schlag"
Aus der Umgebung der Senatorin werden seit den jüngsten Niederlagen Berichte stetig dementiert, wonach Clinton auf verlorenem Posten kämpft. Ihr Wahlkampfteam bestritt einen Bericht der "Washington Post", der ein Mitglied aus Clintons Wahlkampfteam mit den Worten zitierte, die Niederlage in Wisconsin sei ein "entscheidender Schlag" gewesen. "Sie weiß, worauf es hinausläuft", zitierte das Blatt den Mitarbeiter. Es gebe "mathematische Realitäten" bei denen "jetzt nicht mehr viel verdrängt werden kann." Clinton hat bislang 1275 Delegierte für den Nominierungsparteitag im Sommer gewonnen, Obama hat 1374 Delegierte auf seiner Seite. Insgesamt benötigt der zukünftige Präsidentschaftskandidat 2025 Delegiertenstimmen, um nominiert zu werden.

Nur ein klarer Sieg kann helfen
"Diese Geschichte ist Unsinn", reagierte Clintons Sprecher Howard Wolfson. "Die Stimmung ist gut. Senatorin Clinton arbeitet jeden Tag hart, um in Texas und Ohio ein gutes Ergebnis zu erzielen und die Nominierung zu sichern." Dafür müsste Clinton in diesen beiden Bundesstaaten klare Siege erzielen. In Ohio werden 141 Delegierte und in Texas 193 vergeben. Selbst Clintons Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, hat mittlerweile eingeräumt, dass alles andere als ein klarer Sieg in diesen beiden Staaten die Aussichten seiner Frau auf eine Kandidatur vermutlich begraben würde.

Bericht und Quelle:
http://nachrichten.t-online.de/c/14/33/14/14/14331414.html

Aktueller Stand der Vorwahlen:
http://www.stern.de/politik/ausland/610062.html?
lordbuck
Eine Woche vor den entscheidenden demokratischen Vorwahlen in Texas und Ohio gibt es neuen Zwist zwischen den Lagern von Hillary Clinton und Barack Obama. Schuld daran ist ein Foto, dass den schwarzen Präsidentschaftskandidaten in der traditionellen Kleidung somalischer Muslime mit einem Turban zeigt. Obamas Wahlkampfmanager sieht darin den Versuch von Clintons Team, rassistische Vorurteile zu provozieren.

Stein des Anstoßes:


"Verwerfliche Panikmache"
Das Bild war 2006 bei einem Besuch Obama in Kenia, der Heimat seines Vaters, entstanden. Die Internetseite "The Drudge Report" stellte das Foto ins Netz und erklärte, es sei von "Clinton-Mitarbeitern" in Umlauf gebracht worden. Wahlkampfmanager David Pluoffe warf Clintons Team daraufhin vor, das Foto absichtlich zu verbreiten und Fremdenfeindlichkeit zu schüren. Dies sei "die verwerflichste, beleidigendste Panikmache in diesem Wahlkampf", sagte Pluoffe.

Clinton-Lager widerspricht
Clintons Wahlkampfchefin Maggie Williams wies die Anschuldigungen in einer schriftlichen Erklärung zurück: "Genug! Wenn das Obama-Team behaupten will, dass ein Foto von ihm in somalischer Tracht anstößig ist, dann sollte es sich schämen." Die Aufnahme zirkuliert seit einigen Tagen im Internet. Clintons Sprecher Howard Wolfson sagte, das Bild sei seines Wissens nach nicht von Clintons Team verbreitet worden.

Clinton sieht Ablenkungsmanöver
Hillary Clinton selbst bezeichnete die Vorwürfe gegenüber "ABC News" als "lächerlich". Sie glaubt an einen Versuch von Obamas Team, von seinem mangelhaften Wahlkampfprogramm und abzulenken. Außerdem gebe es auch von ihr viele Fotos, die sie auf ihren Reisen in landestypischen Trachten zeigten, sagte Clinton. Solche Fotos hätten mit dem Wahlkampf nichts zu tun.

Außenpolitisches Risiko
Bei einer Wahlkampfrede in Washington warf Clinton ihrem Konkurrenten vor, er sei wegen mangelnder Erfahrung ein außenpolitisches Risiko. "Wir sehen die tragischen Ergebnisse, einen Präsidenten zu haben, der weder die Erfahrung noch die Klugheit hat, unsere Außenpolitik zu führen", sagte sie mit Blick auf US-Präsident George W. Bush. "Das darf nicht ein zweites Mal geschehen", sagte Clinton ohne Obama dabei ausdrücklich beim Namen zu nennen.

"Legitimierung von Schurken-Regimes"
Obama mache Versprechen, die "gut klingen, den außenpolitischen Praxistest aber nicht bestehen", sagte Clinton: "Bei mir muss das amerikanische Volk nicht rätseln, ob ich die Themen beherrsche oder ob ich mich auf meine Berater verlassen muss, um mich mit der Weltpolitik vertraut zu machen." Obamas Ankündigung, sich ohne Bedingungen mit den Präsidenten Irans, Nordkoreas oder Kubas zu treffen, laufe aus eine "Legitimierung von Schurken-Regimes" hinaus.

Bericht und Quelle:
http://nachrichten.t-online.de/c/14/34/76/38/14347638.html

Wahlzwischenergebnisse:
http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Der Ton im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur wird immer schärfer. Einen Tag vor der nächsten Abstimmungsrunde an diesem Samstag im Bundesstaat Wyoming trat eine außenpolitische Beraterin des schwarzen Senators Barack Obama am Freitag zurück, nachdem sie dessen Rivalin Hillary Clinton in einem Zeitungsinterview ein "Monster" genannt hatte.

"Sie lässt sich zu allem herab"
"Sie ist ein Monster, und - das bleibt jetzt unter uns - sie lässt sich zu allem herab", sagte Power in dem am Freitag veröffentlichten Interview der schottischen Zeitung "The Scotsman" weiter. Sie fügte hinzu: "Man schaut sie nur an und denkt: 'Pfui!'" Obamas Sprecher Bill Burton erklärte dazu, der Senator verurteile derartige Charakterisierungen auf das Schärfste. Sie hätten nichts im Wahlkampf zu suchen. Der Senator aus Illinois selbst distanzierte sich am Freitag von der Äußerung seiner Beraterin, die sich auf Clintons Wahlkampftaktiken bezogen hatte.

Power nennt Äußerung "unverzeihlich"
Clinton ihrerseits hatte Obama postwendend aufgefordert, Power, eine Harvard-Professorin, zu entlassen. Nach Angaben aus Obamas Wahlkampflager gehörte sie zu den unbezahlten Mitarbeitern des Teams. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung entschuldigte sich Power selbst bei Clinton wie auch Obama. "Ich habe unverzeihliche Äußerungen gemacht, die sich nicht mit meiner Bewunderung für Senatorin Clinton und der Geisteshaltung der Obama-Kampagne vereinbaren lassen", erklärte Power. Senator Obama erklärt in seinen Wahlkampf immer wieder, Schmutzkampagnen und Parteienstreit zu verabscheuen und statt dessen mit positiven Botschaften beim Wähler punkten zu wollen.

Hohes Ansehen wegen Studie
Power hatte Obama mehr als ein Jahr in der Außenpolitik beraten. Als Expertin für Menschenrechtsfragen hatte sich die Professorin der Elite-Uni Harvard hohes Ansehen verschafft, ihre Studie über die Politik der USA gegenüber den Völkermorden des 20. Jahrhunderts fand auch außerhalb des Wissenschaftsbetriebs große Aufmerksamkeit und wurde 2003 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Sie galt für den Fall von Obamas Wahlsieg als Anwärterin auf einen hohen außenpolitischen Posten in seiner Regierung.

Wyoming nur kleine Etappe
Obama geht Umfragen zufolge als Favorit in die anstehenden Vorwahlen in Wyoming, nachdem Clinton ihrerseits am vergangenen Dienstag drei wichtige Vorwahlsiege errungen hatte. Bei den parteiinternen Abstimmungen in Wyoming, dem so genannten Caucus, sind zwar nur zwölf an das Ergebnis gebundene Delegierte für den Nominierungsparteitag im Spätsommer in Denver zu gewinnen. Obama hofft aber, mit einem Erfolg am Samstag wie auch bei der Vorwahl am Dienstag in Mississippi seinen Vorsprung von derzeit insgesamt etwa 140 Delegierten wieder ausbauen zu können.

Entscheidung wird immer enger
Clinton hatte mit Vorwahlsiegen in Ohio, Texas und Rhode Island am 4. März Obamas Serie von elf Abstimmungssiegen in Folge unterbrochen und seinen Vorsprung verringert. Beide Bewerber können wegen des anhaltend engen Rennens rechnerisch nicht mehr die magische Zahl von 2045 Delegierten erreichen, die für die Nominierung als Spitzenkandidat für die Präsidentschaftswahl am 4. November nötig sind. Es gilt daher als möglich, dass eine Entscheidung erst auf dem Parteitag der Demokraten Ende August fällt.

Pennsylvania wird wieder wichtig
Die nächste bedeutende Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Dort geht es um gut 160 Delegierte. In Umfragen liegt Clinton hier mit etwa 15 Prozentpunkten vor Obama.

Quelle: http://nachrichten.t-online.de/c/14/46/36/00/14463600.html

Aktueller Stand der Vorwahlen: http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Sachlicher Ton statt Verbalatttacken - beim wichtigen TV-Duell vor den Vorwahlen in Texas und Ohio hielten sich Hillary Clinton und Barack Obama mit persönlichen Angriffen zurück. Erste Analysen sehen Obama vorn. Für Clinton wird es jetzt sehr eng.

BERLIN - Es war das letzte Aufeinandertreffen vor den möglicherweise entscheidenden Vorwahlen in Texas und Ohio und wieder behielt Barack Obama im Rennen der demokratischen Präsidentschaftskandidaten die Oberhand. Erste Experten-Analysen bescheinigen dem Senator aus Illinois ein besseres Abschneiden als seiner Rivalin Hillary Clinton. Die größte Überraschung beim TV-Duell: Die Kontrahenten verzichteten auf persönliche Attacken. Nachdem es in den vergangenen Tagen zu äußerst scharfen Wahlkampfkontroversen gekommen war, blieb der Ton in der Diskussion am Abend in Cleveland (Ohio) höflich.

Besonders breiten Raum räumten die Kontrahenten der Gesundheitsreform und dem umstrittenen Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada (NAFTA) ein. Bei diesen Punkten lieferten sich die beiden Bewerber auch die schärfsten Wortwechsel.

Entscheidene Vorwahlen
Nach einer Serie von elf Vorwahlsiegen hintereinander hatte Obama die Favoritenrolle im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur erobert. Die Experten sind sich einig: Will Clinton weiter eine Chance auf die Nominierung haben, muss sie am 4. März in Ohio und Texas klar gewinnen. Vor diesem Hintergrund galt die Fernsehdebatte - die insgesamt 20. im demokratischen Vorwahlkampf - für sie als besonders wichtig. Experten sahen in der Diskussion aber keinen Wendepunkt zu ihren Gunsten. Nach jüngsten Umfragen kurz vor der Debatte lag Obama in Texas knapp in Führung. In Ohio hat sich Clintons Vorsprung auf etwa zehn Prozent verringert.

Die New Yorker Senatorin erklärte in der TV-Debatte, dass sie weiter für eine Nominierung kämpfen werde. Wie bereits zuvor, verwies sie auf ihre langjährige Erfahrung - vor allem in der Außenpolitik. Hier warf sie Obama Schwächen vor. "Vergangenen Sommer hat er grundsätzlich damit gedroht, Pakistan zu bombardieren", sagte sie. "Ich halte das nicht für eine besonders kluge Position." Obama wies den Vorwurf zurück: Er habe lediglich gesagt, die USA sollten eingreifen, falls Pakistan selbst nicht fähig oder willens sei, gegen die Köpfe des Terrornetzwerks Al-Qaida vorzugehen. Zwar behaupte Clinton immer wieder, sie stehe "von Tag eins an" als Oberbefehlshaberin der Streitkräfte bereit. In Wahrheit jedoch sei sie in der Vergangenheit von Tag eins an bereit gewesen, Präsident George W. Bush nachzugeben, sagte Obama in Anspielung auf Clintons Ja für den US-Einmarsch im Irak. Obama hatte sich von Anfang an gegen den Irak-Einsatz ausgesprochen. Auch der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hatte Obama vergangene Woche wegen seiner fehlenden Erfahrung in der Außenpolitik und seinen Pakistan-Äußerungen angegriffen.

Turban-Affäre
Ausdrücklich distanzierte sich Clinton von einem am Wochenende verbreiteten Foto, das Obama in traditioneller muslimischer Kleidung mit Turban zeigt. Ein US-Internetportal hatte das Bild mit dem Hinweis verbreitet, es sei von Mitarbeitern Clintons in Umlauf gebracht worden. Für einen versöhnlichen Schlusspunkt sorgte Obama, der seiner Rivalin bescheinigte, dass sie des Präsidentenamtes "würdig" sei. In jedem Fall wäre sie für die Aufgabe besser geeignet als John McCain, sagte der 46-Jährige. Er glaube aber, dass er der bessere Präsident als Clinton wäre, "weil ich das Land auf eine einzigartige Weise zusammenbringe würde." (mfa/dpa/AFP)

Bericht und Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...rt16901,2484541

Aktueller Stand der Vorwahlen: http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Schwerer Absturz für Barack Obama: In den jüngsten Umfragen hat er seinen Vorsprung auf Hillary Clinton verloren. Doch damit nicht genug: Auch im direkten Vergleich mit dem Republikaner John McCain sieht es für Obama schlecht aus.

Barack Obamas Umfragewerte sind dramatisch eingebrochen. Im Rennen um die Kandidatur der Demokraten büßte der Senator aus Illinois seinen komfortablen Vorsprung von 14 Prozentpunkten auf seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton nahezu komplett ein. Im direkten Vergleich mit dem Kandidaten der Republikaner, John McCain, geriet er zudem nach einer aktuellen Umfrage von Reuters und Zogby erstmals in Rückstand, nachdem er im Februar noch klar in Führung lag. McCain drehte das Ergebnis zu seinen Gunsten um. 46 Prozent der Befragten gaben nun an, für den Senator aus Arizona zu stimmen. Nur noch 40 Prozent bevorzugten Obama.
Barackstar Obamateur

Gegen Clinton würde McCain ebenfalls gewinnen, und zwar mit 48 zu 40 Prozent. Der New Yorker Senatorin gelang es somit immerhin, etwas Boden gutzumachen. Im Februar lag sie noch zwölf Punkte hinter McCain. Zu Obama konnte sie in der aktuellen Umfrage fast aufschließen, nachdem er im Februar dank seiner Siegesserie bei den Vorwahlen erstmals auch landesweit in Führung gegangen war. Obama liegt zwar mit 47 zu 44 Prozent immer noch vorn, doch statistisch ist der Vorsprung angesichts einer Fehlerquote von 4,4 Prozent praktisch vernachlässigbar.

Obama geriet wegen seines Pastors unter Druck
Nach Einschätzung von Meinungsforscher John Zogby machten Obama vor allem die vergangenen zwei Wochen zu schaffen. Clinton verschärfte in dieser Zeit ihre Angriffe gegen Obama. Zugleich geriet er wegen seines früheren Pastors unter Druck, der unter anderem den USA vorwarf, rassistisch zu sein. Die nächste Vorwahl findet am 22. April in Pennsylvania statt. Dann geht es das letzte Mal auf einen Schlag um eine größere Zahl von Delegierten, die für eine Nominierung benötigt werden.

Bericht und Quelle:
http://www.stern.de/politik/ausland/614610.html?eid=602299

Aktueller Stand der Vorwahlen:
http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Dass Barack Obama mehr Wahlkampfspenden erhält als seine Konkurrentin Hillary Clinton, ist seit langem bekannt. Nun wurde öffentlich, dass die New Yorker Senatorin weiter Millionen in den Wahlkampf pumpt - um noch im Rennen bleiben zu können.

Washington Posted:
Christoph von Marschalls USA-Weblog
US-Senatorin Hillary Clinton ist in Geldnöten: Um ihren Wahlkampf finanzieren zu können, hat sie sich einem Bericht des US-Senders MSNBC zufolge seit April selbst 6,4 Millionen Dollar (4,2 Millionen Euro) geliehen. Dies habe das Wahlkampfteam Clintons bestätigt, erklärte der Sender. Bereits früher im Jahr habe sie fünf Millionen Dollar aus der eigenen Tasche für den Wahlkampf beigesteuert.

Clintons innerparteilicher Konkurrent Barack Obama hat bisher sehr viel mehr Geld an Wahlkampfspenden bekommen als die Senatorin aus New York. Obama ist besonders stolz darauf, dass inzwischen über 1,5 Millionen Kleinspender seine Wahlkampfkassen gefüllt haben. Clinton appellierte noch in der Wahlnacht in Indiana an ihre Anhänger, Geld für ihren Wahlkampf zu spenden. (jvo/dpa)

Bericht und Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...rt16901,2526925
lordbuck
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Vorwahl in North Carolina und Hillary Clintons Triumph in Indiana ist das Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten weiterhin offen. In Indiana ist das Ergebnis denkbar knapp ausgefallen.

US-Radiomoderator:
''Hillary muss Obama blutig schlagen''
Washington Posted:
Christoph von Marschalls USA-Weblog
Indianapolis/Raleigh -
Nach einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen haben die Sender CNN und Fox News die ehemalige First Lady Hillary Clinton zur Siegerin der Präsidentschaftsvorwahl im US-Bundesstaat Indiana erklärt. Danach schlug Clinton ihren Kontrahenten Barack Obama nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen mit 51 zu 49 Prozent. In North Carolina kam Obama nach Auszählung fast aller Wahlurnen erwartungsgemäß auf 57 Prozent der Stimmen, Clinton erhielt 43 Prozent. Dort konnte sich der Senator aus Illinois auf eine breite Unterstützung von schwarzen Wählern stützen, die dort ein Fünftel der Bevölkerung stellen. Sie stimmten zu 91 Prozent für Obama. Von den Weißen entschieden sich 36 Prozent für ihn.

In seiner Siegesrede in North Carolina rief Obama die Demokratische Partei zur Einheit auf. "Jedes Lager will verzweifelt den Sieg seines Kandidaten", sagte der 46-Jährige. Aber alle Demokraten seien sich einig, dass die Partei es sich nicht erlauben könne, dem Republikaner John McCain eine Chance zu geben. Dies würde eine "dritte Amtszeit der Präsidentschaft Bush" bedeuten. Obama bezeichnete sich als den Kandidaten, der die politischen Gräben in seiner Partei überwinden und das Land einen könne.

Obama erkennt Clintons Sieg an
Der Senator aus Illinois gratulierte Clinton frühzeitig zu ihrem Sieg in Indiana, während einige US-Fernsehsender noch von einem engen Rennen berichteten. Der Sender CBS sah Clinton aber ebenfalls eindeutig vorn. Auch Clinton selbst beanspruchte den Sieg in Indiana für sich. Sie werde ihren Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten fortsetzen, sagte sie am Dienstag. "Wir haben die Schranken durchbrochen." Ihr Triumph sei ein weiterer Schritt in Richtung des Weißen Hauses. Landesweite Umfragen geben Clinton Rückenwind. Dort führt sie bei den demokratischen Wählern erstmals seit drei Monaten mit sieben Prozentpunkten vor Obama.

Kommentatoren hatten das Ergebnis in Indiana als besonders wichtig eingestuft. Mit einem Sieg dort hätte Obama beweisen können, dass er auch bei der traditionellen Demokratenklientel in einem stark industriell geprägten Bundesstaat Anklang findet. Obama hat zwar nach über 40 Vorwahlen mehr Siege als Clinton eingefahren und damit auch mehr Delegierte hinter sich bringen können, verlor jedoch zuletzt an Zustimmung. Sein langjähriger Pfarrer Jeremiah Wright war mit radikalen Äußerungen in die Kritik geraten. Außerdem hatte Clinton erfolgreich versucht, ihren Kontrahenten als elitär und abgehoben hinzustellen.

Unklares, offenes Rennen
Für den Nominierungsparteitag, der im August den Kandidaten der Demokraten für die Präsidentschaftswahl im November kürt, wurden in North Carolina 115 Delegierte und in Indiana 72 Delegierte bestimmt. Wie viele Kandidaten Clinton und Obama für sich gewinnen konnten, stand zunächst noch nicht fest.

Doch beide können auch nach den noch ausstehenden Vorwahlen in sechs kleineren Bundesstaaten keine klare Mehrheit mehr unter den Delegierten gewinnen. Ausschlaggebend sind deshalb die so genannten Superdelegierten, die ihre Stimmen unabhängig von den jeweiligen Vorwahl-Ergebnissen abgeben können. Obama lag vor den Vorwahlen am Dienstag laut einer Berechnung der Website RealClearPolitics.com mit 1745 vor Clinton mit 1608 Delegierten. Zur Nominierung sind 2025 Stimmen erforderlich. (mhz/AFP)

Bericht und Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...rt16901,2526684

Aktueller Stand der Vorwahlen:
http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Nach Berichten über seine Kontakte zur radikalislamischen Hamas hat sich ein Berater von Barack Obama aus der Wahlkampfkampagne zurückgezogen. Er halte es für das Beste, wenn er nicht mehr mit Obamas Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in Verbindung gebracht werde, sagte Obamas informeller Nahost-Berater Robert Malley dem US-Fernsehsender NBC. Seine Arbeit bei der regierungsunabhängigen Organisation International Crisis Group bringe es mit sich, dass er sich mit allen möglichen "angenehmen und unangenehmen Menschen" treffe und über deren Ansichten berichte, sagte Malley. Er habe niemals verschwiegen, wer seine Gesprächspartner seien.

Berater will nicht "ablenken"
Mit dem Schritt reagierte Malley auf Nachfragen der Londoner Zeitung "The Times" zu seinen Hamas-Kontakten. Seine Verbindungen könnten zu sehr von den eigentlichen Inhalten der Obama-Kampagne "ablenken", sagte er der NBC. Er wies darauf hin, dass der republikanische Bewerber John McCain bereits versuche, daraus Profit zu schlagen. Obamas Sprecher Ben LaBolt sah sich am Freitag zu dem Hinweis genötigt, dass Malley niemals Teil von Obamas Wahlkampfteam gewesen sei.

McCain streut Gerüchte
Obwohl Barack Obama die Hamas als "Terrororganisation" einstuft, versucht McCain seit einigen Wochen, den jungen Senator als Favoriten der islamistischen Palästinenserbewegung hinzustellen. Nach jüngsten Meinungsumfragen ist jeder siebte US-Bürger davon überzeugt, dass der schwarze Senator muslimischen Glaubens ist.

Superdelegierte laufen zu Obama über
Unterdessen hat Obama im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur seine Rivalin Hillary Clinton bei der Zahl der wichtigen "Superdelegierten" fast eingeholt. Nach Angaben des Senders CNN vom Freitag verringerte sich der Vorsprung der Ex-First Lady von einst etwa 100 auf nunmehr vier, nachdem sich zwei weitere Kongressabgeordnete offen hinter Obama stellten. Einer von ihnen schwenkte von Clinton auf Obama um. Es ist der dritte Clinton-"Abtrünnige" seit den Vorwahlen vom Dienstag. Obama hatte in North Carolina deutlich gewonnen und in Indiana nur knapp gegen Clinton verloren.

Zünglein an der Waage
Die insgesamt knapp 800 Superdelegierten werden im Kampf um die Nominierung wahrscheinlich zum Zünglein an der Waage werden. Es sind von der Parteiführung bestimmte jetzige oder ehemalige Funktionäre und Amtsträger, die bei der Abstimmung auf dem Wahlparteitag der Demokraten Ende August nicht auf die Vorwahlergebnisse in ihrem Staat festgelegt sind. Bei den gebundenen Delegierten führt Obama mit rund 170 vor der Ex-First Lady - praktisch uneinholbar, weil nur noch sechs Vorwahlen anstehen. Es wird erwartet, dass beide Bewerber bei jeweils drei von ihnen siegen und sich damit die zu gewinnenden 217 Delegiertenstimmen ungefähr teilen werden.

Bericht und Quelle:
http://nachrichten.t-online.de/c/15/01/71/76/15017176.html

Stand der aktuellen Vorwahlen:
http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html
lordbuck
Eine Frau, zwei Lager: An Clinton scheiden sich in den USA die Geister. Es war vielleicht ihr größtes Versagen, dass sie ihren Ruf als große Polarisiererin nicht überwinden konnte. Zuletzt sagten in einer Umfrage nur noch 39 Prozent der US-Befragten, sie hielten Clinton für "ehrlich und glaubwürdig". Dabei war Clinton im vergangenen Jahr als beinahe sichere Favoritin in den Wahlkampf gestartet.

Erfahrung, aber kein "Spirit"
Dem Abstieg der einstigen Spitzenreiterin ist eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen in der Wahlkampfplanung vorangegangen. Die 60-Jährige hatte den Anspruch auf das Weiße Haus mit ihrer langjährigen Erfahrung begründet und warb mit ihrer Kompetenz. Dann kam Barack Obama. Seine Botschaft: er allein könne einen Neuanfang in Washington garantieren. Der junge Senator spürte früher als Clinton die Sehnsucht nach einem klaren Wechsel. Obama war aufregend - Clinton repräsentierte lediglich die Fortsetzung der Präsidentschaft ihres Mannes Bill.

Dämpfer gleich in Iowa
Die Partei brachte Clinton Respekt entgegen, Obama entfachte Begeisterung. Clinton verstolperte sich gleich bei der ersten Vorwahl, als sie in Iowa auf einem enttäuschenden dritten Platz landete. Das Wahlkampf-Drehbuch ihrer Strategen kam durcheinander. Sie hatten geplant, dass Kronprinzessin Hillary, die Erbin der mächtigen Clinton-Dynastie, im Eilschritt zum Nominierungs-Thron schreitet. Die Vorwahlen sollten ihre Krönungsmesse sein. Obama aber durchkreuzte die Inszenierung: Er vereitelte Clintons Plan, sich durch eine Siegesserie bereits am "Super-Dienstag" im Februar, als in mehr als 20 Staaten Vorwahlen stattfanden, die Nominierung zu sichern.

Obamas Zwischenspurt verschlafen
Obama zwang die einstige Favoritin in einen Vorwahl-Marathon, auf den ihre Strategen nicht vorbereitet waren. Clintons Team konnte mit Obamas brillianter Wahlkampforganisation nicht mithalten. Sie hatte ihre Kampagne auf die großen US-Bundesstaaten konzentriert, Obama baute derweil gestützt auf seine vielen jungen Anhänger ein landesweites Netz von Wahlkampfteams selbst in den entlegensten Bundesstaaten auf. Allein im Februar siegte er in Serie bei elf Vorwahlen in kleineren Staaten, in denen Clinton kaum in Erscheinung getreten war. Hier baute er sich einen Vorsprung auf, den Clinton nicht mehr einholen konnte. Sie feuerte ihre Manager. Für die Wende war es zu spät.

Hillary plötzlich pleite
Zusätzlich wurde die Senatorin ausgebremst durch einen Fehler, der viele Beobachter in Washington verblüffte: Den Clintons, die in den 90er Jahre neue Standards für das aggressive Eintreiben von Wahlkampfspenden setzten, ging das Geld aus. Bis Ende April hatte Clinton 221 Millionen Dollar Spenden eingenommen - und auch schon wieder ausgegeben. Obama baute sich übers Internet eine viel breitere Basis aus mehr als 1,5 Millionen Kleinspendern auf - ein neuer Rekord. Der Senator sammelte über 272 Millionen Dollar, zuletzt hatte er für Wahlwerbung drei Mal soviel Geld übrig wie Clinton. Mit gewitzter Strategie und treffsicheren Botschaften hat er die große Favoritin entzaubert.

Vize-Präsidentschaft als Trostpreis
Nun wird Hillary Clinton wohl um den Trostpreis feilschen, die Kandidatur als Vizepräsidentin an Obamas Seite. Von der First Lady zur zweiten Dame im Staat: Das wäre wenigstens der Zugriff auf einen Zipfel der Macht, nachdem ihr das große Ganze entglitten ist. Und Obama ist auf ihre Unterstützung angewiesen: Zu knapp ist sein Vorsprung nach dem fünfmonatigen Vorwahl-Marathon der Demokraten, zu groß ist die Frustration unter (weiblichen) Clinton-Anhängern.

"Königsweg" für die Demokraten
Mit der Bereitschaft, sich möglicherweise mit dem Posten als Vize-Präsidentin zufriedenzugeben, hat Clinton so etwas wie den "Königsweg" zum Wahlsieg der Demokraten gewiesen. Zwar gibt es im Obama-Lager erhebliche Widerstände gegen eine solche Lösung, über die bereits seit Wochen immer wieder spekuliert wird. "Doch es ist die beste Möglichkeit, vielleicht die einzige Chance", meinte ein TV-Mann vom Sender CNN.

Die Machtfrau lenkt ein
Lange Zeit hatte sich Clinton im Wahlkampf unversöhnlich gegenüber Obama gezeigt, in der Hitze des Gefechts feuerte sie schwere Breitseiten auf ihn ab. Doch schon seit Wochen unterließ sie ihre Frontalangriffe, ihre Sprache wurde versöhnlicher - der Weg zur "gütlichen Einigung", noch vor Wochen von vielen Experten als völlig verbaut angesehen, schien sich wieder zu öffnen. Aus dem Obama-Lager verlautete, es gebe bereits erste Kontakte. "Wenn sich der Staub gelegt hat, möchte ich mich mit ihr treffen, sie kann Zeit und Ort des Treffens bestimmen", kündigte Obama an. Denn eines ist sicher: Eine Verliererin ohne Macht und Einfluss ist Hillary Clinton nicht.

Ergebnisse der Vorwahlen:
http://afp.t-online.de/deutsch/animation...hlen/index.html

Bericht und Quelle:
http://nachrichten.t-online.de/c/15/21/87/36/15218736.html
lordbuck
Nun kommt der Tag, die Wahlen am 04. November 2008. Wer geht als neuer US Präsident ins Weiße Haus?

Bericht:

Eine Frau, zwei Lager: An Clinton scheiden sich in den USA die Geister. Es war vielleicht ihr größtes Versagen, dass sie ihren Ruf als große Polarisiererin nicht überwinden konnte. Zuletzt sagten in einer Umfrage nur noch 39 Prozent der US-Befragten, sie hielten Clinton für "ehrlich und glaubwürdig". Dabei war Clinton im vergangenen Jahr als beinahe sichere Favoritin in den Wahlkampf gestartet.

Erfahrung, aber kein "Spirit"
Dem Abstieg der einstigen Spitzenreiterin ist eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen in der Wahlkampfplanung vorangegangen. Die 60-Jährige hatte den Anspruch auf das Weiße Haus mit ihrer langjährigen Erfahrung begründet und warb mit ihrer Kompetenz. Dann kam Barack Obama. Seine Botschaft: er allein könne einen Neuanfang in Washington garantieren. Der junge Senator spürte früher als Clinton die Sehnsucht nach einem klaren Wechsel. Obama war aufregend - Clinton repräsentierte lediglich die Fortsetzung der Präsidentschaft ihres Mannes Bill.

Dämpfer gleich in Iowa
Die Partei brachte Clinton Respekt entgegen, Obama entfachte Begeisterung. Clinton verstolperte sich gleich bei der ersten Vorwahl, als sie in Iowa auf einem enttäuschenden dritten Platz landete. Das Wahlkampf-Drehbuch ihrer Strategen kam durcheinander. Sie hatten geplant, dass Kronprinzessin Hillary, die Erbin der mächtigen Clinton-Dynastie, im Eilschritt zum Nominierungs-Thron schreitet. Die Vorwahlen sollten ihre Krönungsmesse sein. Obama aber durchkreuzte die Inszenierung: Er vereitelte Clintons Plan, sich durch eine Siegesserie bereits am "Super-Dienstag" im Februar, als in mehr als 20 Staaten Vorwahlen stattfanden, die Nominierung zu sichern.

Obamas Zwischenspurt verschlafen
Obama zwang die einstige Favoritin in einen Vorwahl-Marathon, auf den ihre Strategen nicht vorbereitet waren. Clintons Team konnte mit Obamas brillianter Wahlkampforganisation nicht mithalten. Sie hatte ihre Kampagne auf die großen US-Bundesstaaten konzentriert, Obama baute derweil gestützt auf seine vielen jungen Anhänger ein landesweites Netz von Wahlkampfteams selbst in den entlegensten Bundesstaaten auf. Allein im Februar siegte er in Serie bei elf Vorwahlen in kleineren Staaten, in denen Clinton kaum in Erscheinung getreten war. Hier baute er sich einen Vorsprung auf, den Clinton nicht mehr einholen konnte. Sie feuerte ihre Manager. Für die Wende war es zu spät.

Hillary plötzlich pleite
Zusätzlich wurde die Senatorin ausgebremst durch einen Fehler, der viele Beobachter in Washington verblüffte: Den Clintons, die in den 90er Jahre neue Standards für das aggressive Eintreiben von Wahlkampfspenden setzten, ging das Geld aus. Bis Ende April hatte Clinton 221 Millionen Dollar Spenden eingenommen - und auch schon wieder ausgegeben. Obama baute sich übers Internet eine viel breitere Basis aus mehr als 1,5 Millionen Kleinspendern auf - ein neuer Rekord. Der Senator sammelte über 272 Millionen Dollar, zuletzt hatte er für Wahlwerbung drei Mal soviel Geld übrig wie Clinton. Mit gewitzter Strategie und treffsicheren Botschaften hat er die große Favoritin entzaubert.

Vize-Präsidentschaft als Trostpreis
Nun wird Hillary Clinton wohl um den Trostpreis feilschen, die Kandidatur als Vizepräsidentin an Obamas Seite. Von der First Lady zur zweiten Dame im Staat: Das wäre wenigstens der Zugriff auf einen Zipfel der Macht, nachdem ihr das große Ganze entglitten ist. Und Obama ist auf ihre Unterstützung angewiesen: Zu knapp ist sein Vorsprung nach dem fünfmonatigen Vorwahl-Marathon der Demokraten, zu groß ist die Frustration unter (weiblichen) Clinton-Anhängern.

"Königsweg" für die Demokraten
Mit der Bereitschaft, sich möglicherweise mit dem Posten als Vize-Präsidentin zufriedenzugeben, hat Clinton so etwas wie den "Königsweg" zum Wahlsieg der Demokraten gewiesen. Zwar gibt es im Obama-Lager erhebliche Widerstände gegen eine solche Lösung, über die bereits seit Wochen immer wieder spekuliert wird. "Doch es ist die beste Möglichkeit, vielleicht die einzige Chance", meinte ein TV-Mann vom Sender CNN.

Die Machtfrau lenkt ein
Lange Zeit hatte sich Clinton im Wahlkampf unversöhnlich gegenüber Obama gezeigt, in der Hitze des Gefechts feuerte sie schwere Breitseiten auf ihn ab. Doch schon seit Wochen unterließ sie ihre Frontalangriffe, ihre Sprache wurde versöhnlicher - der Weg zur "gütlichen Einigung", noch vor Wochen von vielen Experten als völlig verbaut angesehen, schien sich wieder zu öffnen. Aus dem Obama-Lager verlautete, es gebe bereits erste Kontakte. "Wenn sich der Staub gelegt hat, möchte ich mich mit ihr treffen, sie kann Zeit und Ort des Treffens bestimmen", kündigte Obama an. Denn eines ist sicher: Eine Verliererin ohne Macht und Einfluss ist Hillary Clinton nicht.

Quelle: http://nachrichten.t-online.de/c/15/21/87/36/15218736.html

aktuelle Übersicht der Wahlen:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...c=uswahl.google

Wer wird es nun??? Die Zeichen stehen auf Obama, aber noch ist nichts entschieden.