Merkmale CPU,s

Konsolero
CPU ist nicht gleich CPU

Leider sind nicht alle Prozessoren für alle Aufgaben gleich gut geeignet und auch die angegebene Taktzahl, also die Rechengeschwindigkeit, gibt keinen eindeutigen Aufschluss darüber, wo ein Prozessor seine Stärken und wo er Schwächen hat.

Klar ist jedoch, für einfache Alltagsaufgaben braucht man keine brachiale Rechenleistung. Die jedoch ist für avancierte Aufgaben unbedingte Vorraussetzung, denn sonst gehen unnötig Zeit und Spaß an der Arbeit verloren. Entscheidend ist somit der Einsatzzweck. Und genau von dem sollte man sich leiten lassen, nicht von Megahertzwerten und anderem.

Einsatzgebiet entscheidend

In den folgenden Kapiteln geben wir einen Überblick über die unterschiedlichen Einsatzgebiete und geben entsprechende Tipps für die Auswahl des richtigen Prozessors. Wir beschränken und hierbei jedoch darauf, die wichtigsten Merkmale für den jeweils idealen Prozessor zu beschreiben und Beispiele zu nennen.

Auf konkrete Typenbezeichnungen verzichten wir dabei jedoch. Aus gutem Grund: Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Varianten für jedes Segment. Zudem kommen fast monatlich neue Versionen hinzu. Eine Auflistung aller möglichen Varianten würde mehr verwirren als helfen. Wer es jedoch ganz genau wissen möchte, findet am Ende dieser Kaufberatung einen Link zu einer Webseite, die fast vollständig alle aktuellen und auch alten Prozessoren in sämtlichen Variationen auflistet und detailliert Auskunft über die technischen Werte gibt

Bei der Wahl eines neuen Prozessors kann man im Grunde nur zwischen Modellen von Intel und AMD auswählen. Es gibt zwar noch andere Hersteller, doch haben diese eher Exotenstatus und entwickeln nur für sehr begrenzte Einsatzzwecke. Sowohl Intel als auch AMD bieten Prozessoren für alle Einsatzgebiete an, die sich zwar stark ähneln doch näher betrachtet, gewisse Unterschiede aufweisen.

AMD schneller - Intel günstiger

So erzeugen schnelle AMD-Chips in der Regel weniger Wärme bei vergleichbarer Leistung zu Intel-Versionen und eignen sich somit gut für leise PCs. Denn bei geringerer Wärmeerzeugung muss weniger aufwendig gekühlt werden. Man kann auf kleinere Lüfter setzen, beziehungsweise auf niedrigere Umdrehungsgeschwindigkeiten, was weniger Geräuschentwicklung zur Folge hat. Demgegenüber sind vergleichbare Intel-Prozessoren meist etwas günstiger.

Die Wahl hängt aber nicht nur von der Vorliebe zu einer Marke ab, sondern auch vom verwendeten oder gewünschten Mainboard (Hauptplatine). Denn Intel und AMD verwenden verschiedene Steckplätze (Sockel) für die Befestigung der Recheneinheiten auf der Platine. Zudem arbeiten sie mit unterschiedlichen Chipsätzen zusammen. Der Chipsatz steuert und verwaltet sämtliche Vorgänge im Computer. Hierauf muss man aber nur achten, wenn man den PC selbst zusammenschrauben möchte.

Früher versuchte man uns Anwender Glauben zu machen, dass ein PC umso schneller rechnet, je höher der Arbeitstakt des Prozessors ist. Ein Irrglaube, wie sich allzu oft herausstellte. Denn zu einem schnellen PC gehören nicht nur ein fixer Prozessor, sondern auch entsprechend schnelle Komponenten. Ein schneller Rechenknecht auf einem lahmen Motherboard mit schlechtem Chipsatz, trägem Arbeitsspeicher und überforderter Grafikkarte ist etwa so schnell wie ein Porsche auf einem Feldweg.

Obendrein arbeiten viele CPUs intern anders, manche umständlicher als andere. Hinzu kommen unterschiedliche große Zwischenspeicher (Cache). So ist beispielsweise ein Pentium 4 deutlich schneller als ein identisch getakteter Centrino und besitzt zudem einen größeren Zwischenspeicher. Im Cache speichert der Prozessor Daten zwischen, auf die er stets wieder zugreifen muss. Ohne Cache wäre er gezwungen, die Daten über den viel langsameren Systembus (Frontsidebus) stets wieder zum Arbeitsspeicher zu schicken und von dort zurückzufordern. Das würde mehr Zeit kosten.

Umdenken begonnen

Inzwischen findet ein Umdenken in der Prozessorindustrie statt, da man gemerkt hat, dass nicht der Takt alleine die Geschwindigkeit bestimmt, sondern vielmehr die Art und Weise des Rechenvorgangs und dessen Effektivität. Das führt dazu, dass die Taktangeben aus den Namensbezeichnungen verschwinden. Dummerweise sind aber viele neueren Typenbezeichnungen nicht sehr aussagekräftig, so dass viele sicher doch weiter auf den Rechentakt schielen werden.

Bei AMD sind Taktangaben schon vor langer Zeit verschwunden, allerdings nicht mit letzter Konsequenz. Denn dort ersetzte man sie mit Zahlenwerten, die dem vergleichbaren Rechentakt eines Intel-Prozessors entsprachen. Der eigentliche Arbeitstakt liegt jedoch unter diesen Werten.

Nicht nur auf Megahertz achten

Nur auf Megahetz-Angaben zu achten, kann unnötig teuer werden. Denn für viele Aufgaben wie etwa Websurfen, Textverarbeitung und E-Mail-Verkehr sind superschnelle Prozessoren unterfordert und damit überbezahlt. Hier leisten vermeintlich langsamere Kandidaten ebenso gute Dienste, jedoch zu einem Bruchteil der Kosten. Wer hier ein vernünftige Entscheidung trifft, kann das gesparte Geld beispielsweise in eine hochwertigeres Display oder andere Ausstattungsdetails stecken.

Allerdings, man kann auch am falschen Ende sparen und einen unterdimensionierten Prozessor kaufen. Damit sind Ärger und Frust folglich vorprogrammiert. Entscheidend ist letztendlich der Einsatzzweck.

Das größte Sparpotential haben alle, die einen Computer nur gelegentlich nutzen wollen und dann auch nur einfache Dinge damit verrichten. Dazu zählen die bereits angesprochene Textverarbeitung, also das Schreiben von Briefen an den Vermieter, die Stadtwerke etc., sowie E-Mail-Verkehr und Websurfen.

Für diese Aufgaben sind schon die Einstiegsprozessoren beider Lager ausreichend gut gerüstet. In Frage kommen etwa AMDs Sempron-Modelle oder auch Intels Celeron in Versionen, die im Einzelpreis für unter hundert Euro zu bekommen sind. Für Komplett-PCs entspricht das etwa einem Gesamtanschaffungswert von 300 bis 500 Euro, ohne Bildschirm und Drucker.

Auch einfache Spiele möglich

Selbst für gelegentliche einfache Spiele sind diese Rechner meist ausreichend ausgestattet. Bei den modernsten Varianten müssen sie aber meist passen, beziehungsweise bringen diese nur mit großen Einschnitten zum Laufen; also etwa mit niedriger Bildschirmauflösung, weniger Grafikdetails und langsamerem Bildaufbau.

Positiv: Aufgrund des relativ geringen Anschaffungswertes hält sich der Wertverlust in Grenzen. Auch die zu erwartende Lärmbelästigung ist relativ gering, da diese Prozessoren deutlich weniger Hitze entwickeln als die Topmodelle.

In dieser Gruppe fischen die meisten Anwender. Alle die, die mehr wollen als nur einfache Aufgaben erledigen oder zumindest mehr Reserve haben wollen, falls sie denn mal mehr wollten. Hinzu kommen alle, die neben Websurfen auch noch DVDs abspielen, MP3s erzeugen sowie die Fotos aus der Digitalkamera bearbeiten und verwalten wollen.

In Frage kommen Varianten vom AMD Athlon 64 und Intel Pentium 4, jeweils mit moderatem Arbeitstakt, etwa auch preislich im Mittelfeld. Die Prozessoren liegen etwa zwischen 150 und 200 Euro, die Kosten für ein Komplettsystem zwischen 700 und 900 Euro.

Größerer Cache und besseres Umfeld

Neben dem Einsatz anderer Prozessortypen mit größerem Level-2-Cache, kommt in diesen Systemen auch ein schnellerer Frontsidebus zum Einsatz, der die Daten schneller über die Hauptplatine zu Arbeitsspeicher und Grafikkarte transportieren kann.

Mit entsprechenden Computern kann man auch hin und wieder spielen. Selbst moderne Games lassen sich einigermaßen zufrieden stellend spielen. Jedoch wird man auch hier die höchstmögliche Bildschirmauslösung, sämtliche Details und höchsten Spielfluss nicht nutzen können, was für Gelegenheitsspieler aber vermutlich nicht allzu tragisch ist.

Ideal für einfache Bildbearbeitung

Auch einfache Bearbeitung von digitalen Fotos ist problemlos möglich. Wer jedoch intensive Bildbearbeitung mit sehr großen Bilddateien plant, sollte lieber in größeren Dimensionen denken. Denn wenn es um mehr geht als Bilder beschneiden, schärfen, Farben korrigieren und ähnliches, steigt die Anforderung an den Prozessor drastisch an.

Höchste Anforderungen an einen PC stellen digitaler Videoschnitt, (semi-) professionelle Bildbearbeitung und das Arbeiten mit 3D-Programmen. Hier kann eigentlich nur gelten: Das Beste ist gerade gut genug. Die Anwendungen stellen maximale Ansprüche an die gesamte Hardware, angefangen beim Prozessor.

Wenn das Portmonee mitspielt, sollte man zum schnellsten verfügbaren Rechenknecht von AMD oder Intel greifen. Denn selbst bei den Topmodellen muss man immer noch mit Wartezeiten bei verschiedenen Aufgaben rechen. Das liegt daran, dass sehr viele Daten zurzeit bewegt und verarbeitet werden müssen.

Videoschnitt

Beim Videoschnitt in 4:3-PAL-Auflösung (768 mal 576 Pixel) entstehen beispielsweise 25 Megabyte für jede Sekunde Film. Wer da einen Filter für einen Übergang zwischen zwei Sequenzen einsetzt, wirft dem Rechner mehrere hundert Megabyte zum Rechnen vor die Füße. Noch heftiger wird es, wenn man PAL-Bilder im 16:9-Format oder gar HDTV-Signale verarbeiten möchte, die bereites einige digitale Videokameras bieten. Dann entstehen in höchster Auflösung (1080i: 1920 mal 1080 Pixel) für jede Sekunde Film 125 Megabyte Daten. Besonders rechenintensiv und damit zeitaufwendig wird es, wenn der fertig geschnittene Film in ein anderes Format konvertiert, also umgerechnet werden soll.

Bildbearbeitung und 3D

Bei der Bildbearbeitung erfordert der Einsatz aufwendiger Filter und die Verwendung mehrerer Ebenen, wie sie bei der Bildmontage zum Einsatz kommen, großen Einsatz vom Prozessor. Auch das Aufteilen in mehrere Farbkanäle erhöht den Datenstrom und damit die Auslastung des PC beträchtlich. Bei dreidimensionalen Landschaften muss die CPU zusätzlich den Raum berechnen. Das wird umso rechenintensiver, je natürlicher die dargestellten Objekte aussehen sollen. Am stärksten ist die Belastung, wenn man sich im Raum bewegen möchte. Hier teilen sich jedoch Prozessor und Grafikkarte die Arbeit.

Auf zwei Kerne setzen

Ideal für solche Aufgaben sind Prozessoren mit zwei Recheneinheiten, auch Dual Core (Doppelkern) genannt. Dabei handelt es sich quasi um zwei Prozessoren in einem Gehäuse. Sind die benutzten Programme auf diese Prozessoren optimiert, arbeiten sie folglich nahezu doppelt so fix alle Aufträge ab. Wenn nicht, hat das immerhin den Vorteil, dass sich ein Prozessorkern einzig und allein um das verwendete Programm kümmern kann, während der andere sämtliche Arbeiten im Hintergrund übernimmt. Somit kommt es auch in diesem Fall zu einer Beschleunigung gegenüber einfachen Prozessoren.

Ähnlich wie Bild- und Videoverarbeitung verlangen moderne Spiele nach leistungsfähigen PC-Komponenten. Die Bilddarstellung soll möglichst realistisch sein, was Prozessor und Grafikkarte eine ernorme Rechenarbeit abverlangt. Denn Verzögerungen sind keine erlaubt, dann ist es aus mit der Spielfreude. Wer nicht mit Einschränkungen bei Bilddetails, Auflösung und Bildfluss leben möchte, braucht neben einer Top-Grafikkarte einen der schnellsten Prozessoren.

Doppelkern gut aber nicht zwingend nötig

Auch wenn zahlreiche Spiele noch keine doppelten Prozessorkerne unterstützen, sollte man dennoch auf diese Technik setzen, da sie wie im vorherigen Kapitel beschrieben, dennoch zu einem Leistungszuwachs führt. Außerdem kann man mit solch einer CPU zeitgleich zum Spiel sogar noch eine Musik-CD ins MP3-Format umwandeln ohne den Spielfluss zu beeinträchtigen.

Da die Grafikkarte einen großen Teil der Arbeit übernimmt, kann man ein wenig Geld beim Prozessor sparen. Satt den teuersten und leistungsfähigsten zu wählen, kann man guten Gewissens auch zur Nummer Zwei oder Drei greifen. So bleibt mehr Geld für die Grafikkarte über. Wen die Ausgabe jedoch nicht stört, wird allerdings mit der kräftigsten CPU auch ein wenig mehr Spielfreude bekommen.

Eine besondere Herausforderung stellen PCs dar, die man im Wohnzimmer einsetzen möchte. Abgesehen von einem schicken Design sollten sie sehr leistungsfähig sein und gleichzeitig möglichst geräuschlos zu Werke gehen. So ist etwa für die Verwendung als Videorekorder eine leistungsfähige CPU unabdingbar, umso mehr wenn man zeitversetzt fernsehen möchte. Zeitversetzt fernsehen bedeutet, dass man eine noch nicht beendete Aufzeichnung bereits ansieht und dabei in der Aufnahme auch noch vor- und zurückspringen kann.

Stromsparende CPUs wichtig

Für günstige Einstiegslösungen eignen sich hier AMD Athlon-64-Prozessoren mit nur einem Kern. Wie bereits weiter oben beschrieben, erzeugen sie weniger Hitze und müssen weniger Lautstark gekühlt werden. Wenn möglich sollte man aber Varianten mit doppelten Kernen vorziehen. Sie bieten nicht nur mehr Leistung, sondern benötigen zudem weniger Strom, was wiederum in weniger Lüfterlärm resultiert. Das gilt auch für die neueren Intel Prozessoren Solo (Core) und Duo (Core). Die älteren Pentium-4-Versionen sollte man aber möglichst meiden. Grund: Sie benötigen zu viel Energie.

Eventuell Mobilversionen

Eine weitere Möglichkeit bietet der Einsatz von Mobilprozessoren, also solchen CPUs, die für den Einsatz in Notebooks konzipiert sind. Sie sind darauf getrimmt wenig Strom zu verbrauchen und nicht zu warm zu werden. Auch hier gibt es mittlerweile Doppelkern-Varianten, die ihren großen Schreibtischbrüdern bei der Leistung kaum nachstehen.

Wer auf das hochauflösende Fernsehen HDTV setzen möchte, sollte auf jeden Fall auf einen Doppelkern-Prozessor setzen. Denn bei der sehr hohen Bildauflösung müssen bis zu fünfmal mehr Daten pro Sekunde verarbeitet werden als bei herkömmlicher Auflösung.

Für Notebooks gilt im Wesentlichen die gleiche Unterscheidung wie bei Desktop-PCs. Auch hier kommt es auf den Einsatzzweck an, der jedoch bei tragbaren Computern mitunter ein anderer ist. Denn hier unterscheidet man nicht nur darin, was man mit dem Gerät vorhat, sondern auch, ob man es transportieren möchte, wie viel Platz es dabei wegnehmen darf oder ob es als Ersatz für den klobigen Schreibtisch-Rechner herhalten soll.

Klein und mobil

Wenn das Gerät einfach nur klein und leicht sein soll und man nicht mehr als schreiben, surfen und E-Mails verschicken möchte, kann man auf den kleinsten Centrino-Prozessor setzen. Denn er bietet ausreichend Kraft für die genannten Aufgaben und hat zudem die WLAN-Netzwerktechnik für kabellosen Datenaustausch integriert.

Mobile Arbeitspferde

Soll das Notebook als mobiles Arbeitspferd für unterwegs herhalten, ist mehr Power nötig. Gleichzeitig soll der Strombedarf gering sein, damit man lange fern der Steckdose arbeiten kann. Hier kommen somit die kleineren mobilen Brüder der Desktop-Prozessoren, genauer gesagt deren Mobilvarianten in Frage. Meist tragen sie den gleichen Namen wie ihre großen Brüder plus einem "M" für mobil. Um drahtlos im Internet surfen zu können, kommt auch ein flotter Centrino in Frage.

Damit der Stromhunger im Rahmen bleibt, sollte man nicht auf die schnellsten CPUs setzen. Kräftig muss der Prozessor aber dennoch sein. Denn auch aufwendige Präsentationen und umfangreiche Kalkulationen müssen flüssig ablaufen. Gut geeignet sind Vertreter aus dem Mittelfeld, die zudem auch nicht allzu teuer sind. Soll heißen, geeignete Notebooks findet man etwa ab 1000 Euro.

Vorteilhaft sind auf jeden Fall Prozessoren, die die Taktrate je nach Umgebung reduzieren und erhöhen können. Wird nicht die volle Kraft gebraucht, kann der Prozessor einen Gang runter schalten. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch. Auch die Lüfter müssen weniger arbeiten, so dass weniger Lärm entsteht. Die Ansprüche an die Prozessoren sind hier nahezu identisch zu denen von Wohnzimmer-PCs.

Absolute Höchstleistung unterwegs

Für höchste Leistung unterwegs ist auf jeden Fall ein Mobilprozessor mit zwei Kernen nötig. Er bietet bei geringem Stromverbrauch genügend Leistungsreserven, um auch bei Bildbearbeitung nicht schlapp zu machen. Auch Spiele machen mit ihm im Zug oder Auto richtig Spaß. Neben dem doppelkernigen Centrino Duo ist auch der mit nur einem Kern ausgestattete AMD Turion 64 eine gute Wahl. Er bietet höhere Leistung als ein Pentium M und arbeitet mit 64 Bit, was bei entsprechender Software einen deutlichen Leistungsschub bringt. Windows XP selbst wird allerdings nicht beschleunigt, da das Betriebsystem nur mit 32 Bit arbeitet.

Als Desktop-Ersatz

Wer das Notebook als Ersatz für einen Schreibtischrechner betreiben möchte, achtet meist nicht so sehr auf gute Batteriewerte und niedriges Gewicht. Hier zählt nur, dass man keine Einbußen wegen des kleineren Gehäuses in Kauf nehmen möchte. Man muss folglich nicht so sehr auf den Stromverbrauch der Prozessoren achten, sondern mehr auf deren Rechenleistung. Wie viel man davon jedoch haben möchte und zu welchem Prozessor man deswegen greift, hängt auch hier vom Einsatzzweck ab.

Da bei Notebooks auch Desktop-CPUs eingesetzt werden, kann man sich also ganz nach den oben bereits erwähnten Kriterien richten und zu solch einem Prozessor greifen. Um das Gerät doch mal fernab der Steckdose betreiben zu können und auch den Lärmpegel in Grenzen zu halten, seien aber auch die jeweiligen Mobilvarianten empfohlen. Man kann auch zu leicht modifizierten Desktop-CPUs greifen, deren Stromhunger ein wenig eingedämpft wurde. Man erkennt diese Versionen meist am Kürzel "DTR" (Desktop Replacement - Schreibtischersatz).

Für Gamer

Auch Spieler werden inzwischen auf dem Notebookmarkt fündig. Wenn auch der letzte Kick Rechenpower im Vergleich zum Schreibtisch-Rechner noch fehlt, so ist doch mit richten Power-Notebooks genauso möglich, brandaktuelle Games flüssig und mit guter Bilddarstellung zu spielen.

Meist bekommt man diese Kraft aber nur bei Einsatz von Desktop-CPUs (AMD Athlon 64 oder Pentium 4) oder ganz fixen Doppelkern-Prozessoren. Erkaufen tut man sich die hohe Rechen- und Grafikleistung allerdings mit hohem Gehäusegewicht, starker Wärmeentwicklung und damit kürzerer Batterielaufzeit.

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